Die Schwimmoffensive in der Region Hannover ist auf einem erfolgreichen Kurs, um möglichst vielen Kindern das Schwimmen beizubringen. Das Projekt, das als Partnerinitiative beim NP-Schwimmsommer bekannt ist, hat in den vergangenen drei Jahren über 10.000 Kinder in 900 Kursen geschult. Auch im Jahr 2023 wurden 500 zusätzliche Kursplätze in Hannover und Umgebung geschaffen, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden. Carsten Bergmann, Chefredakteur der Neuen Presse, und Leena Stratmann vom Turn-Klub zu Hannover (TKH) lenken die Initiative, die sich nun in der Stadt sowie in den umliegenden Gemeinden Gehrden und Hemmingen erfolgreich etabliert hat. Diese beiden Städte sind bereits ausgebucht und zahlreiche Wartelisten sind in den Startlöchern.

Die Erhöhung der Schwimmfähigkeit von Kindern ist ein zentrales Ziel der Initiative, insbesondere da vor der Pandemie ein spürbarer Rückgang der Schwimmfähigkeiten zu verzeichnen war. Ab sofort können Kinder bis 12 Jahre kostenlos an den angebotenen Kursen teilnehmen. Dabei steht das Lernen unabhängig von der wirtschaftlichen Situation der Familien im Vordergrund.

Kursorte und Teilnahmebedingungen

Die Schwimmkurse finden an mehreren Orten statt, darunter:

  • Misburger Bad (21. Juli bis 10. August)
  • Volksbad Limmer (23. Juni bis 1. August)
  • Annastift in Bemerode (28. Juli bis 10. August)
  • Büntebad in Hemmingen (7. bis 18. Juli)
  • Delphi Bad in Gehrden (7. bis 18. Juli)
  • Freizeit- und Bewegungsheim Abbensen, Wedemark (23. Juni bis 1. August)

Zusätzlich wird die Offensive von verschiedenen Partnern unterstützt; dazu gehören der Stadtsportbund Hannover und der Regionssportbund. Regionspräsident Steffen Krach hebt die Bedeutung der Initiative hervor und betont, dass seit April 2022 viele zusätzliche Kurse bereitgestellt werden, um die Schwimmfähigkeit speziell von 4- bis 8-Jährigen zu fördern.

Schwimmfähigkeit im Fokus

Die DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) unterstreicht immer wieder die Dringlichkeit solcher Maßnahmen, besonders mit Blick auf die aktuelle Situation. Laut DLRG wurden 57 Prozent der Kinder von ihren Eltern als sichere Schwimmer eingestuft. Misstrauische Stimmen warnen, dass viele Eltern irrtümlicherweise glauben, dass ihre Kinder schwimmen können, wenn sie das Seepferdchen-Abzeichen erworben haben. Dabei bescheinigt das Seepferdchen lediglich das Grundwissen, während sicheres Schwimmen das Freischwimmerabzeichen erfordert.

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Eine alarmierende Statistik zeigt, dass 58 Prozent der Kinder am Ende der Grundschule keine sicheren Schwimmer sind. Der zählbare Rückgang unsicherer Schwimmer und der Anstieg als sichere Schwimmer ist dennoch ein positives Signal in diesem Kontext.

Für weitere Informationen können Interessierte die Webseite der Schwimmoffensive Hannover besuchen oder entsprechende Ansprechpartner über info@schwimmoffensive-hannover.de kontaktieren. Die Initiative bleibt auch weiterhin in den Fokus, sodass alle Kinder in der Region die Möglichkeit haben, die wichtige Fähigkeit des Schwimmens zu erlernen.

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