VfB Stuttgart: Dennis Seimen und die Neuausrichtung für die Saison 2026/27
Heute ist der 20.10.2026 und während die Stadt Bad Cannstatt in herbstliches Licht getaucht ist, brodelt es auch beim VfB Stuttgart. Der Fußballverein ist gerade dabei, sich für die Saison 2026/27 neu aufzustellen. In diesem Zusammenhang hat die Mannschaft einige wichtige Transfers getätigt und plant bereits strategische Schritte für die künftigen Herausforderungen.
Ein ganz heißes Eisen ist der Neuzugang von Dennis Seimen, der vor seinem Debüt in der UEFA Champions League steht. Der junge Keeper, der von SC Paderborn zurückkehrt, ist nun Teil des Torwart-Duos mit Fabian Bredlow und Stefan Drljaca. Die Torwartposition hat sich somit stark gewandelt, besonders mit dem Abgang von Alexander Nübel zu Bayern München. Die Fans sind gespannt, wie sich Seimen im internationalen Wettbewerb schlagen wird, besonders im Spiel gegen Atlético Madrid.
Die Neuzugänge und Abgänge im Kader
Die vergangene Transferperiode hat einige Veränderungen im Kader gebracht. Marius Funk von Energie Cottbus und Leonidas Stergiou, zuvor beim 1. FC Heidenheim, haben sich dem Team angeschlossen. Auch Grischa Prömel von TSG Hoffenheim wird die Mittelfeldreihe verstärken. Besonders erfreulich ist die fest Verpflichtung von Bilal El Khannouss, der zuvor nur ausgeliehen war. Er wird eine Schlüsselrolle im Zentrum spielen.
Auf der Abgangsseite sieht es etwas düsterer aus. Florian Hellstern und Pascal Stenzel haben den Verein verlassen, während Chema Andrés zu Brighton & Hove Albion gewechselt ist. Besonders schmerzlich ist der Verlust von Lazar Jovanovic, der zu Udinese Calcio transferiert wurde. Diese Abgänge könnten die Tiefe des Kaders auf die Probe stellen, besonders im Hinblick auf die bevorstehenden Herausforderungen.
Strategische Überlegungen für die Saison
Die sportliche Führung setzt auf Kontinuität. Fabian Wohlgemuth und Christian Gentner haben bis 2027 unterschrieben und sollen den Verein durch die kommenden Saisons leiten. Bei Trainer Sebastian Hoeneß gibt es zwar Spekulationen, aber seine Fähigkeit, Talente zu entwickeln und die Rollen der Spieler zu verändern, hat ihm bereits Respekt eingebracht. Ein Abschied von ihm wäre ein großer Einschnitt, aber der Verein scheint gut aufgestellt zu sein.
Aktuell plant der VfB Stuttgart vor allem mit Dennis Seimen, Fabian Bredlow und Stefan Drljaca im Tor. Die Abwehr ist mit Namen wie Ameen Al-Dakhil, Ramon Hendriks und Dan-Axel Zagadou gut besetzt, wobei man im Falle von Abgängen einen neuen Innenverteidiger verpflichten müsste. Auf der linken Abwehrseite ist der Bedarf jedoch drängend, unabhängig von der Entscheidung von Maximilian Mittelstädt, der einen Wechsel ins Ausland in Erwägung zieht.
Im Mittelfeld wird Grischa Prömel eine tragende Rolle übernehmen, während die Zukunft von Angelo Stiller noch offen ist. Seine Kombination aus Spielintelligenz und Passqualität macht ihn zu einem gefragten Spieler, was den VfB dazu bringt, auf einen möglichen Abgang vorbereitet zu sein. Die Flügelspieler, insbesondere Jamie Leweling, sind ebenfalls ein heißes Thema. Ein Verbleib von Leweling ist wahrscheinlich, aber die Ablöseforderungen könnten hoch sein, was den Verein vor Herausforderungen stellt.
Der Sturm ist mit Deniz Undav, Ermedin Demirović und Tiago Tomás gut besetzt, aber die Suche nach einem weiteren, vielseitigen Stürmer bleibt wichtig. Abgesehen von den bestehenden Spielern fehlen dem Kader spezifische Spielertypen, die für die nächste Saison unerlässlich sein könnten.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Kaderplanung weiter entfaltet. Der VfB Stuttgart hat die Zeichen der Zeit erkannt und möchte den Kader gezielt nachjustieren, ohne einen kompletten Umbruch zu riskieren. Die Fans dürfen gespannt sein, was die kommenden Monate bringen werden. Die Vorfreude auf die neue Saison ist bereits jetzt greifbar – und jeder möchte sehen, wie sich die Mannschaft unter diesen Umständen entwickeln wird.
