In Deutschland boomt das Radfahren! Ja, ihr habt richtig gehört. Laut dem Branchenverband „Zukunft Fahrrad“ ist das Angebot für Leih- und Mietfahrräder noch ausbaufähig. Anfang September zählte man deutschlandweit über 102.550 Fahrräder, die rund um die Uhr über Bikesharing-Systeme ausgeliehen werden konnten. Das sind 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Wenn wir uns das genauer anschauen, stellen wir fest: Das ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber im Vergleich zu den mehr als 90 Millionen Fahrrädern, die insgesamt in Deutschland unterwegs sind, ist das noch viel Luft nach oben!

Zusätzlich gibt es rund 98.000 private Fahrrad-Abos und etwa 14.000 gewerbliche Mietverträge, die hauptsächlich von Lieferdiensten genutzt werden. Wasilis von Rauch, der Geschäftsführer des Verbands, ist der Meinung, dass steuerliche Anreize für Fahrrad-Abos und Bikesharing ein echter Game Changer sein könnten. So könnten Arbeitgeber ihren Beschäftigten ein zusätzliches Mobilitätsangebot bieten und gleichzeitig die nachhaltige Mobilität fördern. Das klingt doch nach einer Win-Win-Situation, oder?

Fahrradverleih und Nachhaltigkeit

Besonders spannend wird es, wenn wir die gewerblichen Mietfahrräder für Essenslieferdienste betrachten. Diese bieten eine sichere und zuverlässige Alternative zu den oft eingesetzten illegal motorisierten Billig-Fatbikes aus China. Da fragt man sich doch, warum nicht mehr Unternehmen diesen Schritt wagen? Der Verband fordert außerdem, dass die Marktaufsicht gezielt gegen illegale Lieferbikes vorgeht und Lieferdienste stärker für die eingesetzten Fahrzeuge verantwortlich gemacht werden.

Die Marktzahlen zeigen, dass der Trend zu Bikesharing und privaten Fahrradabos weiter im Kommen ist. Im Jahr 2025 waren es bereits rund 115.000 Bikesharing-Fahrräder, darunter mehr als 57.000 E-Bikes. Im Oktober 2026 wurden die Daten zwar korrigiert, aber der Trend bleibt ungebrochen. Das Prinzip „Nutzen statt Besitzen“ setzt sich durch, und viele Menschen schätzen die monatlich kalkulierbaren Kosten, die oft auch Versicherungs- und Wartungsleistungen beinhalten. Das macht die Nutzung so viel einfacher und zugänglicher.

Gesundheit und Mobilität

Es wird auch immer deutlicher, wie wichtig Radfahren für die Gesundheit ist. Studien zeigen, dass regelmäßiges Radfahren nicht nur die Gesundheit fördert, sondern auch das Gesundheitssystem entlastet. Das ist doch mal ein Argument! Und wenn wir bedenken, dass etwa 50 Prozent der Mietradkunden das Fahrrad nutzen, um zur nächsten öffentlichen Verkehrsanbindung zu gelangen, wird klar, dass Bikesharing eine bedeutende Rolle in der urbanen Mobilität spielt.

Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Ein Blick auf die Zukunft zeigt, dass immer mehr Städte Konzepte entwickeln, um das Radfahren zu fördern. Die Integration von Mietradsystemen in die ÖPNV-Tarife, saisonale Fahrradabos und sogar Angebote für einkommensschwache Familien sind nur einige Beispiele. Die Plattform Shared Mobility weist darauf hin, dass es bereits über 210.000 E-Scooter bei den Mitgliedsunternehmen gibt. Und auch der E-Bike-Trend wächst stetig.

Es bleibt also spannend, wie sich der Mietmarkt für Fahrräder in den kommenden Jahren entwickeln wird. Wenn wir alle an einem Strang ziehen und die richtigen Weichen stellen, könnte Stuttgart bald eine der fahrradfreundlichsten Städte Deutschlands werden!