Phillip und seine Träume: Ein Junge mit Glasknochen inspiriert die Welt
Es gibt Geschichten, die berühren und inspirieren – so wie die von Phillip, einem zwölfjährigen Jungen aus Stuttgart, der mit Glasknochen aufwächst und im Rollstuhl sitzt. Trotz der Herausforderungen, die sein Leben prägen, sprüht er vor Lebensfreude und hat große Träume. In einer Fernsehsendung hat Phillip kürzlich erzählt, dass er eines Tages Moderator werden möchte. Dieser Traum scheint greifbar, denn seitdem melden sich regelmäßig Fernsehleute bei ihm. Auch das Team des SWR hat ihn bereits besucht und spannende Einblicke in seinen Alltag, seine Operationen und die Herausforderungen, die er meistert, gewonnen. Gemeinsam mit seiner Mutter Stefanie teilt Phillip seine Hoffnungen und Träume und gibt uns allen ein Stück seiner Welt mit.
In der kommenden Ausgabe der „Landesschau Baden-Württemberg“ erwarten uns weitere bewegende Geschichten. So wird die Opernsängerin Renée Morloc aus der Pfalz zu Wort kommen. Sie wurde als Kind im Rahmen der sogenannten „Kinderverschickung“ in eine Kinderkur geschickt. In einer Zeit, die von vielen als heilsam empfunden wurde, erlebten rund elf Millionen Kinder von nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 1980er-Jahre dennoch tiefgreifende psychische Belastungen. Renée thematisiert in einer SWR-Dokumentation und auf ihrem YouTube-Kanal „Heilt Singen seelische Wunden“ ihre Erfahrungen und gibt Einblicke in ihre Kindheit, die von Heimweh und seelischer Gewalt geprägt war. Ihre Erlebnisse sind Teil eines größeren Themas, das noch immer aufarbeitet wird.
Von der Bühne zur Trauerfeier
Doch nicht nur Phillip und Renée stehen im Fokus. Auch Ellen Weinmann aus Albstadt hat eine ganz besondere Geschichte: Sie arbeitet als Tierbestatterin und betreibt gemeinsam mit ihrem Mann die einzige Kirche für Tierbestattungen und Trauerfeiern in Deutschland. Ein Ort, der Trost und Begleitung bietet, wenn geliebte Haustiere von uns gehen. Diese Berichte zeigen, wie vielfältig und menschlich die Themen sind, die uns in der „Landesschau“ begegnen.
Ein weiterer faszinierender Beitrag dreht sich um Valentin Grüner, der in Afrika ein verstoßenes Löwenbaby namens Sirga aufgenommen hat. Ihre mittlerweile enge Beziehung und die Herausforderungen, die damit einhergehen, werden uns aufrütteln und zum Nachdenken anregen. Und dann ist da noch die 19-jährige Junglandwirtin Cindy Schleicher aus Görwihl, die beim Braunviehtag in Bad Waldsee für die Wahl zur Braunviehkönigin kandidierte – ein aufregendes Abenteuer, das sie auf ihrem Hof begleitet hat.
Ein Ausflugstipp für die Seele
Wenn das Herz mal nach etwas Erholung verlangt, kann ich einen Ausflug nach Beuron im Oberen Donautal nur empfehlen. Diese Region, auch als „Schwäbischer Grand Canyon“ bekannt, lockt mit atemberaubenden Ausblicken und der Möglichkeit, die Seele baumeln zu lassen. Die Natur hat hier eine ganz eigene Sprache, und die steilen Felsmassive erzählen Geschichten, die tief im Schwabenland verwurzelt sind.
Und für die Sportbegeisterten unter uns: Im Hallensportbad Biberach fand kürzlich ein 25-Stunden-Schwimmen für einen guten Zweck statt. Hier wurden pro geschwommenem Kilometer Spenden gesammelt, um eine Schule für Kinder mit körperlichen oder motorischen Einschränkungen zu unterstützen. Solche Initiativen zeigen, wie Gemeinschaft und Mitgefühl in unserer Stadt lebendig sind.
Zum Abschluss ein kleiner Einblick ins Gestüt Marbach in Gomadingen, dem ältesten staatlichen Gestüt Deutschlands, wo seit 1514 Pferde gezüchtet werden. In einer Folge begleiten wir das mutterlose Adoptivfohlen Kinetik und die Fohlen PanTau und Diala, die nach einer schweren Lungenentzündung wieder auf die Beine kommen. Ein echter Überlebenskampf, der uns zeigt, wie stark das Leben sein kann.
Die Stadtbücherei Blaubeuren hat zudem eine interessante Ausstellung mit rund 120 vergessenen Lesezeichen zusammengestellt, die über zwei Jahre gesammelt wurden. Hier finden sich Einkaufszettel und Liebesbotschaften, die uns in die Emotionen und Erinnerungen der Besucher eintauchen lassen. Ein kleiner Schatz an Geschichten, der uns alle verbindet.
Am 27. Oktober 2026 haben wir wieder die Möglichkeit, uns von diesen Geschichten berühren zu lassen. Sie zeigen uns, dass das Leben, trotz aller Herausforderungen, voller Hoffnung, Menschlichkeit und unvergesslichen Begegnungen steckt.
