Die Situation in Mühlhausen ist alles andere als einfach. Die Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt an der Staatsstraße 2035 ziehen sich wie Kaugummi, und das Ende ist nicht in Sicht. Ursprünglich sollte alles Ende November abgeschlossen sein, doch nach den Weihnachtsferien ist nun auch dieser Termin Makulatur. Das Staatliche Bauamt Augsburg hat nun angekündigt, dass die Arbeiten frühestens Ende April des kommenden Jahres fertiggestellt sein könnten. Ein rund 400 Meter langer Abschnitt in der Ortsmitte wird seit März erneuert, und die Brücke über die Friedberger Ach hat man vollständig abgerissen und neu gebaut. Das ist natürlich eine große Sache für die Pendler, die nicht immer die offizielle Umleitung nutzen – das führt zu Schleichverkehr und Straßenschäden in Affing. Ein großes Durcheinander!

Die Gründe für die Verzögerung sind vielfältig. Grundlegend sind die umfangreicheren Leitungsarbeiten, die mehr Zeit in Anspruch nehmen als gedacht. Bis Jahresende sollen die Leitungen im Untergrund angepasst werden, doch die Arbeiten im Bereich Raiffeisenstraße mit neuen Bordsteinen und einer Bushaltestelle werden erst im Frühjahr in Angriff genommen. Das Wetter spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle, denn Beton- und Asphaltarbeiten sind stark wetterabhängig. Die Planungen für eine provisorische Öffnung über den Winter wurden aus Gründen der Verkehrssicherheit und wegen zusätzlicher Kosten verworfen. Eine Winterfreigabe hätte sogar weitere Arbeiten im Verkehrsraum verhindert und die Bauzeit verlängert – das will ja wirklich niemand!

Die Straßenverhältnisse im Blick

Doch nicht nur die Bauarbeiten sind ein Thema: Der Mühlhauser Berg bekommt in der kommenden Woche eine neue Asphaltschicht. Vom 2. bis 6. November wird die alte Deckschicht abgefräst, und eine neue kommt drauf. Das soll die Verkehrsqualität verbessern und die Lebensdauer der Straße verlängern, obwohl man schon jetzt weiß, dass wegen Schäden in tieferen Schichten in ein paar Jahren wieder Risse und Setzungen zu erwarten sind. Man könnte fast meinen, es ist ein ewiger Kreislauf! Während der Fräsarbeiten haben Anwohner die Möglichkeit, ihre Grundstücke zu erreichen. Doch beim Aufbringen der neuen Asphaltdecke wird das vorübergehend nicht möglich sein – da bleibt nur zu hoffen, dass die genauen Arbeitstage rechtzeitig per Wurfzettel mitgeteilt werden.

Und was ist mit den Rettungsdiensten? Feuerwehr und Rettungsdienste müssen gegebenenfalls die Umleitungsstrecken nutzen, was die Lage zusätzlich kompliziert. Auch die Realschule, der Kindergarten und die TSV-Sportanlage sind nur über Aulzhausen oder Derching erreichbar – das ist für die Eltern sicherlich eine Herausforderung!

Ein Blick in die Zukunft

<pAber das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Die für November/Dezember 2025 geplante Vollsperrung der Ortsdurchfahrt Mühlhausen wurde auf 2026 verschoben. Diese Sperrung soll voraussichtlich von Mitte Februar bis Ende Oktober 2026 dauern und wird vor die geplante Brückenbaumaßnahme gelegt, die Anfang April 2026 beginnen soll. Hier sind wieder notwendige Abstimmungen mit verschiedenen öffentlichen und sicherheitsrelevanten Stellen gefragt. Die Winterwitterung, die sich nur schwer einschätzen lässt, macht die Planungen nicht einfacher.

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Die vorbereitenden Arbeiten sollen also schon bald beginnen, und auch hier stehen mehrere Spülbohrungen unter der Brücke der Friedberger Ach an. Danach wird die bestehende Brücke abgerissen. Aber keine Sorge, das Staatliche Bauamt Augsburg wird uns über den genauen Baubeginn informieren – oder zumindest hoffen wir das!

Verkehrslage in Echtzeit

<pWenn man das alles bedenkt, ist es kein Wunder, dass viele von uns einen Blick auf die Verkehrslage werfen. ADAC Maps zeigt in Echtzeit, wo der Verkehr fließt, stockt oder steht. Mit einem Routenplaner kann man sich über Baustellen, Gefahren durch Schneeglätte und sogar Sturmwarnungen informieren lassen. Das ist besonders hilfreich für all jene, die in dieser Zeit unterwegs sind. Schließlich will man ja nicht im Stau stehen, während andere sich durch die Umleitungen quälen.

<pDie Lage in Mühlhausen bleibt also spannend, und wir können nur hoffen, dass sich die Dinge bald verbessern. Bis dahin heißt es: Geduld haben und die Umleitungen im besten Licht sehen!