Heute ist der 27.10.2026, und in Ebersbach an der Fils ist einiges los. Am Montagmorgen, gegen 8:50 Uhr, verlor ein 27-jähriger Autofahrer die Kontrolle über seinen Opel Corsa auf der B10. Er war in Richtung Ulm unterwegs, als er laut eigenen Angaben zu weit nach links geriet. Ein kurzer, aber heftiger Reflex – das Gegenlenken – führte dazu, dass er übersteuerte und gegen eine Betonbegrenzung prallte. Ob er sich dabei verletzt hat oder wie hoch der Sachschaden ist, darüber gibt es bisher keine weiteren Informationen vom Polizeipräsidium Ulm.

Die B10 scheint zurzeit ein Hotspot für Unfälle zu sein. Nur einen Tag zuvor, am Sonntagabend, kam es auf derselben Strecke zu einer ganzen Reihe von Vorfällen. Insgesamt wurden acht Menschen verletzt, und die Schäden summieren sich auf mindestens 120.000 Euro. Um 21:45 Uhr geriet eine 21-Jährige auf der regennassen Straße mutmaßlich ins Schleudern und kollidierte mit dem Wagen einer 20-Jährigen, die auf der linken Spur fuhr. Während die 20-Jährige leichte Verletzungen davontrug, blieb die Fahrerin des anderen Wagens unverletzt. Die beiden Fahrzeuge erlitten jedoch erhebliche Schäden in Höhe von mindestens 50.000 Euro – nicht gerade ein Schnäppchen.

Folgen des Unfalls

Doch das war nicht das Ende der Geschichte. Während die Aufräumarbeiten für den ersten Unfall in vollem Gange waren, passierte ein weiterer Vorfall. Ein Lieferwagen, beladen mit Kühlschränken, raste in das Stauende und schob gleich vier Fahrzeuge aufeinander. Der 45-jährige Fahrer des Lieferwagens wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Sechs weitere Personen erlitten leichtere Verletzungen. Der Sachschaden dieses Folgeunfalls wird auf mindestens 70.000 Euro geschätzt. Wahrscheinlich hat dieser Tag den Beteiligten eine ganze Menge Adrenalin beschert – und nicht gerade die besten Erinnerungen an die B10.

Die Rettungskräfte waren sofort zur Stelle. Mehrere Rettungswagen und Notärzte kümmerten sich um die Verletzten, während die beschädigten Fahrzeuge abgeschleppt wurden. Eine Teil-Sperrung der B10 war notwendig, um die Unfallaufnahme und Bergung durchzuführen. Und als wäre das nicht genug, kam es innerhalb der Rettungsgasse zu einem dritten Unfall – glücklicherweise ohne Verletzte, aber mit geringerem Sachschaden. Es ist schon fast absurd, wie an einem einzigen Wochenende so viele Unfälle an einem Ort geschehen können.

Der Verkehrsdienst Mühlhausen hat die Ermittlungen übernommen und wird sicher Licht ins Dunkel bringen, was genau zu diesen Vorfällen geführt hat. Vielleicht ist es an der Zeit, über die Sicherheit auf dieser vielbefahrenen Strecke nachzudenken. Die B10 könnte sich schließlich als gefährlicher Ort etablieren, wenn solche Szenarien weiterhin auftreten.

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