In Magstadt tut sich was! Die Magstadter Osttangente steht in den Startlöchern. Im kommenden Frühjahr soll das große Bauvorhaben beginnen, das nicht nur den Ortskern von unerwünschtem Durchgangsverkehr befreien, sondern auch Fußgängern und Radfahrern mehr Sicherheit bieten soll. Wer hätte gedacht, dass der Gemeinderat am Dienstagabend einstimmig die ersten Aufträge dafür vergibt? Es ist wie ein Lichtblick für alle, die sich einen ruhigeren und lebenswerteren Ort wünschen!

Die geplante Trasse der Osttangente ist kein kleines Projekt. Sie beginnt an der Alten Stuttgarter Straße und schlängelt sich in einem eleganten Bogen um den Gollenberg, um dann hinab ins Hölzertal zu führen. Dort überquert sie den Planbach und schließt schließlich im Gewerbegebiet Ost mit der Hutwiesenstraße an die Neue Stuttgarter Straße an, auch bekannt als Hölzertalstraße. Ein ganz schöner Weg, der durch die Natur führt – das klingt fast romantisch, oder?

Ein Schritt in die richtige Richtung

Das Ziel ist klar: Durch die Osttangente soll der Ortskern von Magstadt weitestgehend vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Um das zu erreichen, muss allerdings die Hölzertalstraße geschlossen werden. Man könnte sagen, es ist ein notwendiges Übel, das aber auch Chancen birgt. Fußgänger und Radfahrer können sich dann sicherer bewegen, und die zentralen Bereiche bleiben weiterhin gut mit Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Ein Plus für die Aufenthaltsqualität und die örtlichen Geschäfte! Wer möchte nicht, dass der Einzelhandel floriert und das Dorf lebendig bleibt?

Auf jeden Fall gibt es auch eine Vorgeschichte, die man nicht außer Acht lassen sollte. Der Verwaltungsgerichtshof Mannheim hatte den Bebauungsplan im Juni 2017 für nichtig erklärt. Der Grund? Eine als unzureichend bewertete Untersuchung der Schadstoffemissionen der geplanten Straße. Doch die Einwendungen wurden abgewiesen, und das Verkehrskonzept wurde als sinnvoll bestätigt. Man kann sagen, das Gericht hat eine zweite Chance gegeben, und das ist ja schon mal ein gutes Zeichen!

Finanzierung und Umfang

Und was kostet der Spaß? Die Hauptstrecke der Osttangente wird etwa 800 Meter lang sein, dazu kommen noch Anschlussäste von insgesamt rund 150 Metern. Der neue Anschluss der Oswaldstraße wird etwa 190 Meter in Anspruch nehmen. Die geschätzten Kosten für die gesamte Maßnahme belaufen sich auf rund 4 Millionen Euro, wobei 1,6 Millionen Euro als Landesförderung eingeplant sind. Eine Generalsanierung der 4,4 Kilometer langen Hölzertalstraße ist übrigens mit rund 5,6 Millionen Euro veranschlagt – hier ist allerdings keine Landesförderung vorgesehen. Ja, das ist alles eine Menge Geld, aber die Investition in die Zukunft ist es wert!

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Ohne die Osttangente wird die B 464 und die Südtangente den Ortsbereich nicht vom Durchgangsverkehr entlasten können. Die Umfahrung Magstadts bliebe unvollständig, und der Verkehr aus Richtung Stuttgart würde weiterhin mitten durch den Ort fahren. Das kann’s ja nicht sein! Die geplanten Verbesserungen der Wohn- und Lebensqualität könnten dann nicht realisiert werden. Auch die Ausweisung eines Sondergebiets für einen Drogeriemarkt und einen Discounter sowie die Erschließung des Wohngebiets „Östlich der Eichenstraße“ hängen vom Bau der Osttangente ab. Also, alles steht auf der Kippe!

Ein Blick in die Zukunft

Der Bau der Osttangente ist nicht nur ein infrastrukturelles Projekt, sondern auch ein Zeichen für die Entwicklung von Magstadt. Es zeigt, dass man bereit ist, sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen. Die Umweltverträglichkeitsprüfung wird dabei eine zentrale Rolle spielen. Diese Prüfung ist notwendig, um die Auswirkungen des Vorhabens auf die Umwelt umfassend zu ermitteln und zu bewerten. Die zuständige Behörde wird hierbei die Schutzgüter wie Menschen, Tiere, Pflanzen und die Luftqualität im Blick haben. Das klingt jetzt alles sehr bürokratisch, aber am Ende des Tages geht es darum, die Lebensqualität der Bewohner zu sichern.

Magstadt steht also vor einer spannenden Zeit! Die Osttangente könnte den Ort nicht nur verkehrstechnisch entlasten, sondern auch ganz neue Perspektiven für die Bewohner und den lokalen Einzelhandel eröffnen. Jede Veränderung bringt Herausforderungen mit sich, aber auch Chancen. Und darauf dürfen wir gespannt sein!