Am 20. Oktober 2026 traf der VfB Stuttgart in der Champions League auf Atlético Madrid. Mit einem 1:1-Remis kehrte das Team aus der spanischen Hauptstadt zurück, aber die Schwaben hatten mehr als nur einen Punkt im Gepäck. Die Leistung war stark, das Team zeigte sich auf europäischer Ebene durchaus konkurrenzfähig. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth war begeistert und bezeichnete die Partie sogar als das beste Saisonspiel des VfB. Und das will was heißen!

In der ersten Halbzeit brannte es förmlich auf dem Platz. Jamie Leweling, der sich in dieser Saison bereits als echter Gamechanger erwiesen hat, brachte den VfB in der 36. Minute mit einem präzisen Schuss in Führung. Jubel brandete auf, doch die Freude währte nicht lange. Kurz nach der Halbzeitpause erzielte Julián Alvarez den Ausgleich für Atlético – ein Rückschlag, der schmerzte. Danach kam es noch dicker: Eine Rote Karte gegen Atléticos Morten Hjulmand in der 64. Minute versetzte Stuttgart in eine komfortable Überzahl. Fast 30 Minuten blieben, um die Weichen auf Sieg zu stellen. Doch was folgte, war eine leidenschaftliche, aber letztlich fruchtlose Jagd nach dem entscheidenden Treffer.

Chancenverwertung als Knackpunkt

Der Kapitän Deniz Undav war nach dem Schlusspfiff sichtlich enttäuscht. „Wir haben klar besser gespielt und viele Chancen gehabt“, so seine Worte. Doch die mangelnde Chancenverwertung bleibt ein ständiger Begleiter. Bereits beim 0:1 gegen den Hamburger SV am 17. Oktober hatte Stuttgart versäumt, aus seinen Möglichkeiten Kapital zu schlagen. Es scheint, als würde die Unentschlossenheit vor dem Tor das Team verfolgen.

In der Champions League steht der VfB mit sieben Punkten aus drei Spielen exzellent da und hat beste Chancen auf das Erreichen der K.-o.-Phase. Ganz anders sieht es in der Bundesliga aus, wo der VfB als Tabellen-13. unter Druck steht. Am Freitag, dem 23. Oktober, geht es gegen den Tabellenletzten Borussia Mönchengladbach – eine Chance, die gute Leistung endlich in Tore und einen Sieg umzuwandeln. Man fragt sich, ob das Team den Schalter umlegen kann.

Die Saison im Rückblick

Die Saison 2025/2026 war für den VfB Stuttgart mit der Qualifikation für die Champions League bereits ein Erfolg. Zum dritten Mal in Folge schaffte es die Mannschaft, auf europäischer Ebene zu spielen. Cheftrainer Sebastian Hoeneß hat mit seiner Arbeit Geschichte geschrieben und ist der erste VfB-Trainer, der zweimal die Champions-League-Qualifikation erreichte. Das gibt Hoffnung für die Zukunft.

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Doch die Bundesliga zeigt sich herausfordernd. In drei Spielen blieben die Schwaben ohne eigenen Treffer – ein Trend, der an die Frühzeit der 80er Jahre erinnert. Maximilian Mittelstädt hat seine Elfmeter jedoch alle verwandelt, und Jamie Leweling hat in dieser Saison bereits neun Torvorlagen beigesteuert – mehr als in seinen ersten vier Bundesliga-Spielzeiten zusammen! Die Offensive hat mit 71 Toren die zweitbeste Bilanz der Liga und erzielt mehr als die Hälfte der Tore auswärts.

Die kommenden Spiele werden zeigen, ob der VfB seine Leistung in Zählbares ummünzen kann. Die Fans hoffen, dass das Team die positiven Ansätze aufgreift und endlich die nötigen Punkte einfahren kann. In Stuttgart-Mitte ist die Vorfreude auf das nächste Spiel deutlich spürbar, auch wenn die Ungewissheit bleibt. Ein Sieg gegen Mönchengladbach wäre nicht nur für die Tabelle wichtig, sondern auch um das Selbstvertrauen zurückzugewinnen. Die nächsten Tage werden entscheidend sein!