Am Freitag, den 23. Oktober, wird der VfB Stuttgart im heimischen Stadion Borussia Mönchengladbach empfangen. Anpfiff ist um 20:30 Uhr, und die Partie wird live bei Sky übertragen. Nach einem durchwachsenen Saisonstart mit nur sechs Punkten aus den ersten sechs Bundesliga-Spielen rangiert Stuttgart derzeit auf einem bescheidenen 13. Platz. Der Druck, gegen die punkt- und sieglose Borussia zu gewinnen, könnte nicht größer sein, denn man möchte den Anschluss an die oberen Tabellenplätze nicht verlieren.

Ein Spieler, der in dieser entscheidenden Phase vielleicht den Unterschied ausmachen könnte, ist Jamie Leweling. Der Flügelspieler hat beim letzten Champions-League-Spiel gegen Atlético Madrid in der 36. Minute sein erstes Saisontor erzielt – und das in seinem neunten Pflichtspiel! Sportvorstand Fabian Wohlgemuth glaubt fest daran, dass dieser Treffer Lewelings Selbstvertrauen stärken wird. Trainer Sebastian Hoeneß könnte ihn daher in der Startelf gegen Gladbach aufstellen. Es bleibt abzuwarten, wie Leweling seine Stärken – schnelle Läufe und technisches Spiel – einbringen kann, besonders nachdem die Chancenverwertung beim VfB in der bisherigen Saison eher suboptimal war, wie zuletzt beim 0:1 gegen den Hamburger SV.

Ein Blick auf Lewelings Karriere

Jamie Leweling ist erst 25 Jahre alt, aber hat bereits eine bewegte Karriere hinter sich. Geboren am 26. Februar 2001, gab er sein Profidebüt 2019 bei der SpVgg Greuther Fürth. Sein erstes Tor erzielte er damals 2019 beim 3:1 gegen den VfL Bochum. Nach einer soliden Zeit bei Fürth, in der er auch in der Bundesliga auf sich aufmerksam machte, wechselte er 2022 zu Union Berlin und kam schließlich im Juli 2023 auf Leihbasis zum VfB. Nach überzeugenden Leistungen wurde er im Mai 2024 dann fest verpflichtet.

Die Zahlen sprechen für sich: In der Saison 2025/26 erzielte Leweling beeindruckende 7 Tore und gab 9 Assists. Diese Leistungen machten ihn sogar für die deutsche Nationalmannschaft interessant, und so wurde er für den Kader der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 nominiert. Es ist kein Geheimnis, dass sein Vertrag beim VfB bis Ende Juni 2029 läuft, aber es gibt bereits Gerüchte über mögliche Wechsel. Laut „Sky“ könnten Vereine wie der AFC Bournemouth, der FC Everton und die AS Rom Interesse an ihm haben. Ein Wechsel wäre jedoch nur für ein besonders attraktives Angebot denkbar, denn Leweling betont, dass er sich in Stuttgart wohlfühlt und die Stadt sowie die Fans schätzt.

Die nächsten Herausforderungen

Mit Blick auf die bevorstehenden Spiele wird spannend, ob Leweling seine starken Leistungen aus der Champions League auch in der Bundesliga zeigen kann. Gerade gegen Gladbach, die unter ihrem aus Stuttgart stammenden Trainer Alexander Blessin stehen, wäre ein Sieg für den VfB sehr wichtig, um den Anschluss an die oberen Plätze nicht zu verlieren. Die Fans und die gesamte Mannschaft setzen große Hoffnungen in ihn. Und vielleicht, nur vielleicht, kann Leweling mit seinem Talent und der nötigen Portion Glück dafür sorgen, dass die Punkte in Stuttgart bleiben.

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