Heute, am 23. Oktober 2026, wird es in Bad Cannstatt richtig spannend. Der VfB Stuttgart empfängt um 20:30 Uhr Borussia Mönchengladbach, und die Vorzeichen könnten nicht merkwürdiger sein. Gladbach steht nach sechs Spieltagen – ja, das sind schon sechs – mit null Punkten auf dem letzten Platz der Tabelle. Da könnte man fast Mitleid haben. Doch auch der VfB hat seine eigenen Sorgen: Mit vier Niederlagen aus sechs Ligaspielen hat der Verein den schlechtesten Saisonstart seit 15 Jahren hingelegt. Ein Heimsieg gegen Gladbach ist für die Stuttgarter also nicht nur der Wunsch, sondern eine echte Pflicht!

Der VfB konnte bisher in der Champions League überzeugen, doch in der Bundesliga läuft’s alles andere als rund. Wenn man sich die Zahlen anschaut, wird’s noch klarer: Stuttgart hat sich 24 Großchancen erarbeitet – Platz drei in der Liga! Aber die Chancenverwertung ist ein ganz anderes Kapitel. Mit nur acht erzielten Toren liegt der VfB weit unter seinem erwarteten Wert von 12,8 Toren. Und da ist Ermedin Demirović, der mit sieben vergebenen Großchancen der Bundesliga-Spieler ist, der am meisten verpasst hat. Irgendwie frustrierend, oder? Die Frage bleibt: Wird die Effizienz endlich stimmen, oder setzen sie sich selbst wieder ein Eigentor?

Gladbachs Misere

Und was ist mit Borussia Mönchengladbach? Die haben nicht nur null Punkte, sondern auch die meisten Gegentore in der Liga – 20 an der Zahl! Trainer Alexander Blessin, der in Bad Cannstatt das Licht der Welt erblickte, hat eine Mammutaufgabe vor sich. Seinen Jungs fehlen gleich neun Spieler, darunter einige wie Tim Kleindienst und Franck Honorat. Das bedeutet, dass nur Shuto Machino als nomineller Stürmer zur Verfügung steht. Da stellt sich die Frage, wie die Borussia überhaupt die Defensive stabilisieren will, wenn sie selbst so stark unter Druck steht.

Das xG-Datenblatt ist da besonders aufschlussreich. Gladbach hat mit einem zugelassenen xG-Wert von 14,8 die schlechtesten Werte in der Bundesliga. Stuttgart, wenn sie nur ihre Chancen besser nutzen könnten…

Die Zahlen sprechen für sich

In der Bundesliga wird viel über die xG-Werte gesprochen – also die erwarteten Tore. Stuttgart hat hier die Nase vorn, was die Anzahl der Großchancen angeht. Doch die Defensive der Gladbacher wird auf eine harte Probe gestellt. Laut den Statistiken von FootyStats ist der VfB das einzige Team, das unter dem erwarteten Torwert liegt. Das lässt aufhorchen! Wenn die Stuttgarter ihre Chancen endlich nutzen, könnte es für die Borussia ganz bitter werden.

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Und es ist nicht nur das. Gladbach hat als Team eine Vielzahl von hochkarätigen Chancen zugelassen und steht damit auf dem vorletzten Platz. Irgendwie scheinen sie in der Defensive wie ein Schweizer Käse – da gibt’s mehr Löcher als alles andere. Ein Heimsieg für Stuttgart scheint also nicht nur wünschenswert, sondern auch möglich, wenn sie die richtige Einstellung und Effizienz mitbringen. Man darf gespannt sein, ob sich die Stuttgarter vor eigenem Publikum endlich belohnen können!