Am vergangenen Wochenende wurde Freudenberg zum Schauplatz eines sportlichen Austauschs der besonderen Art. Die Basketballer des Turnvereins Freudenberg luden die Junioren von Mega Belgrade aus Serbien ein. Ein aufregendes Treffen, das von Freitag bis Montag stattfand und nicht nur Basketballspiele, sondern auch eine Vielzahl an Freizeitaktivitäten und kulturellen Programmpunkten umfasste. Die Idee zu diesem Austausch hatten Freudenbergs Trainer Heikel Ben Meftah und sein serbischer Kollege Alexander Lazarevic schon länger im Kopf. Die beiden Trainer, die sich seit vielen Jahren kennen, konkretisierten ihre Pläne während eines Treffens im April in Serbien. Am Freitag holte Ben Meftah die serbischen Talente persönlich vom Flughafen ab – ein herzlicher Empfang, der den Grundstein für die kommenden Tage legte.

Die Gäste übernachteten in der Jahn-Lagemann-Halle an der Krottorfer Straße, wo sie morgens gemeinsam mit ihren Gastgebern frühstückten. Solche Begegnungen stärken nicht nur die sportliche Gemeinschaft, sondern fördern auch den interkulturellen Austausch. Der Samstag stand ganz im Zeichen des Wettkampfs: In der Sporthalle des Schulzentrums Büschergrund fand ein Vergleichswettkampf statt, an dem neben Mega Belgrade auch die Freudenberger „Spartaner“ und die Bergischen Löwen teilnahmen. Letztere konnten sich ungeschlagen den Turniersieg sichern – ein echtes Highlight für die Gastgeber!

Kulturelle Entdeckungen und neue Freundschaften

Doch das Programm war bei weitem nicht nur auf den Basketballplatz beschränkt. Die Teilnehmer hatten die Gelegenheit, die charmante Freudenberger Altstadt und den Kurpark zu erkunden. Wer hätte gedacht, dass Sport und Kultur Hand in Hand gehen können? Bei einem Minigolf-Vergleich in der Minigolf-Arena in Siegen wurde der Austausch dann noch einmal auf eine spielerische Ebene gebracht. So kam es zu zahlreichen Begegnungen, die weit über das Spielfeld hinausgingen. Ein weiterer Höhepunkt stellte der Besuch des Senckenberg-Museums dar, wo die Jugendlichen mehr über Natur und Geschichte lernen konnten. Solche Erlebnisse tragen zur Entwicklung interkultureller und sozialer Kompetenzen bei – und ganz nebenbei sammeln die Jugendlichen unvergessliche persönliche Erfahrungen.

Am Montag war dann der Abschied schon wieder da. Die serbischen Gäste flogen zurück nach Belgrad, doch die Erinnerungen an die Zeit in Freudenberg bleiben. Die Beteiligten bewerteten den Austausch als wertvoll, und eine Fortsetzung ist bereits in Planung. Solche internationalen Begegnungen sind nicht nur sportliche Events; sie sind auch eine wunderbare Möglichkeit, neue Kulturen kennenzulernen und Freundschaften zu schließen.

Unterstützung für internationale Jugendarbeit

Die Deutsche Sportjugend (dsj) fördert solche Austauschprojekte mit öffentlichen Mitteln und unterstützt Sportvereine, Stadt- und Kreissportbünde sowie Landesverbände bei der Suche nach internationalen Partnerorganisationen. Anträge auf Fördermittel können dabei eine wichtige Rolle spielen, um solche tollen Begegnungen zu ermöglichen. Es wäre doch schade, wenn die Leidenschaft für den Sport und die Motivation junger Menschen nicht durch die nötigen Mittel unterstützt werden könnten!

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Die Vielfalt an Förderformaten, die von der dsj angeboten werden, zeigt, wie wichtig die internationale Jugendarbeit ist. Von Erasmus+-Programmen bis hin zu spezifischen Jugendwerken gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Zusammenarbeit über Grenzen hinweg zu intensivieren. So können nicht nur sportliche Fähigkeiten gefördert, sondern auch persönliche und interkulturelle Kompetenzen weiterentwickelt werden. Echt spannend, oder?

Zusammengefasst: Basketball verbindet nicht nur Spieler, sondern auch Kulturen. Und in Freudenberg hat sich das einmal mehr bewiesen. Wer weiß, vielleicht stehen schon bald die nächsten jungen Talente bereit, um über den Sport hinaus Freundschaften zu schließen und gemeinsam zu wachsen!