Europameisterschaft im Kürbiswiegen: Matthias Würsching triumphiert mit 981 Kilogramm schwerem Koloss
In Ludwigsburg, wo die Farben der Kürbisse in leuchtenden Tönen strahlen und die Luft von herbstlichen Aromen durchzogen ist, fand am 11. Oktober 2026 ein ganz besonderes Spektakel statt: die Europameisterschaft im Kürbiswiegen. Im Rahmen der großen Kürbisausstellung im Blühenden Barock wurden die schwersten und größten Kürbisse Europas gekürt. Ein Event, das nicht nur die Züchter, sondern auch die Besucher in seinen Bann zog. Autorin Ulrike Koch berichtete dazu am 24. Oktober 2026 um Punkt 12:00 Uhr.
Und wer hätte es gedacht? Der Sieger dieser prestigeträchtigen Meisterschaft war der hessische Kürbiszüchter Matthias Würsching aus Einhausen. Sein eindrucksvoller Riesenkürbis wog stolze 981 Kilogramm! Ein Koloss, der die Zuschauer zum Staunen brachte. Auf den Plätzen zwei und drei folgten der Belgier Herman Boonen mit einem beeindruckenden 942 Kilogramm schweren Kürbis und der Schweizer Florian Isler, dessen Kürbis 637,5 Kilogramm auf die Waage brachte. Diese Giganten der Natur lassen die Herzen der Kürbisliebhaber höher schlagen.
Ein doppelter Triumph für Würsching
Matthias Würsching hatte Grund zur Freude – es war sein zweiter großer Erfolg innerhalb einer Woche! Nur eine Woche zuvor hatte er in Ludwigsburg die Deutsche Meisterschaft im Kürbiswiegen gewonnen. Sein deutscher Meisterkürbis wog sogar 986 Kilogramm, was ihn zum Stolz der deutschen Kürbiszüchter machte. Komischerweise blieb er jedoch mit seinem Europameisterschafts-Kürbis deutlich hinter dem aktuellen Europa- und Weltrekord von 1.295,8 Kilogramm zurück, den der Brite Ian Paton Anfang Oktober aufgestellt hatte. Es ist schon beeindruckend, wie viel Gewicht ein Kürbis erreichen kann, oder?
Einige der Riesenkürbisse finden übrigens ein weiteres Zuhause im Blühenden Barock. Am Sonntag, dem 18. Oktober, sollen dort mehrere Exemplare beim Riesen-Kürbisschnitzfestival zu kunstvollen Kürbisskulpturen verarbeitet werden. Ein Fest für die Sinne, bei dem die Kreativität keine Grenzen kennt!
Kürbiswettbewerbe und ihre Faszination
Die Kürbissaison ist für viele Züchter eine aufregende Zeit. Sie arbeiten monatelang auf den Wiegetermin hin, hegen und pflegen ihre Pflanzen, als wären sie ihre eigenen Kinder. Der Botaniker in mir findet es faszinierend, dass Kürbisse botanisch gesehen zu den Beeren zählen. Ja, richtig gehört! Und nicht nur das – sie können in dieser kurzen Zeit von einem kleinen Samen zu einem richtigen Schwergewicht heranwachsen.
Würsching ist nicht der Einzige, der sich in der Welt der Kürbisse einen Namen gemacht hat. In der Deutschen Meisterschaft traten 30 Kürbisse an, darunter auch Mega-Tomaten und -Melonen. Es war ein wahres Fest für die Landwirtschaft, bei dem auch der kleinste Kürbis geehrt wurde – ein fünf Gramm schweres Exemplar, das von einem fünfjährigen Jungen aus Hofheim-Wallau präsentiert wurde. So viel Herzblut steckt in diesen Wettbewerben, und jeder Teilnehmer erhält einen Präsentkorb – eine nette Geste, die zeigt, wie sehr die Gemeinschaft zusammenhält.
Würschings Erfolg ist nicht nur ein persönlicher Triumph, sondern auch ein Zeichen für die Leidenschaft und die Hingabe, die viele Züchter in ihre Arbeit stecken. Ein Hoch auf die Kürbisse! Sie bringen nicht nur Farbe in unsere Herbsttage, sondern auch die Menschen zusammen. Irgendwie hat das etwas Magisches, oder?
