Polizeiaktion „Gemeinsam sicher“ fördert den Dialog zwischen Bürgern und Beamten in Scheiblingkirchen
Die Polizeiaktion „Gemeinsam sicher“ hat in Scheiblingkirchen für reges Interesse gesorgt, und das war nicht nur wegen der köstlichen Verpflegung mit Kaffee und Kuchen. Beliebte Beamte, allen voran die Grimmensteiner Kommandantin Renate Vollnhofer und ihr Kollege Harald Hohensinner, waren vor Ort und haben den Bürgern Rede und Antwort gestanden. Hohensinner, der kürzlich für sein beeindruckendes 40-jähriges Dienstjubiläum geehrt wurde, ist ein Gesicht, das viele Bürger kennen und schätzen. Es ist schön zu sehen, wie die Polizei aktiv auf die Menschen zugeht und den Dialog sucht.
Vollnhofer sprach über ein wichtiges Thema: Die Hemmungen vieler Menschen, bei „kleineren“ Anliegen die Polizei zu kontaktieren. Dabei ist es gerade der Kontakt zu den Beamten, der dazu führt, dass man auch in ernsteren Situationen wie Unfällen oder akuten Notfällen schneller zur Nummer 133 greift. Es ist beruhigend zu wissen, dass die Landesleitzentrale im Ernstfall sofort den Standort des Anrufers feststellen kann und die nächstgelegene Streife entsendet.
Ein offenes Ohr für die Bürger
Die Veranstaltung hat gezeigt, dass der Austausch zwischen Polizei und Bürgern nicht nur wichtig, sondern auch sehr willkommen ist. Viele Menschen trauten sich, Fragen zu stellen und ihre Sorgen zu teilen. Vollnhofer betonte, dass es nicht nur um die großen, dramatischen Fälle geht, sondern auch um die kleinen Unsicherheiten im Alltag. Ein offenes Ohr zu finden, kann oft Wunder wirken.
Freilich, die Hemmungen bleiben bestehen. Ein Umstand, der nicht nur in Scheiblingkirchen, sondern in vielen Gemeinden zu beobachten ist. Man fragt sich oft: Wann ist der richtige Zeitpunkt, um die Polizei zu rufen? Die Antwort ist einfach: Bei allem, was einem seltsam oder bedrohlich vorkommt. Und auch wenn es „nur“ um vermeintlich kleine Dinge geht. Es ist immer besser, einmal zu viel zu fragen, als einmal zu wenig.
Notrufnummern im Überblick
In einer Notsituation sollte man immer schnell handeln. Die Polizei ist unter der Notrufnummer 133 zu erreichen, während der europäische Notruf 112 für andere Notfälle wie Feuerwehr oder Rettungsdienst gilt. Besonders wichtig ist, dass auch gehörlose und hörbeeinträchtigte Personen über die App DEC112 einen textbasierten Notruf absetzen können. Bei akuter Gefahr, zum Beispiel im Falle von häuslicher Gewalt, gibt es sogar einen „stillen Notruf“. Das zeigt, wie gut die Polizei mittlerweile auf die Bedürfnisse aller Bürger eingestellt ist.
Ein weiterer hilfreicher Punkt ist die Möglichkeit, die Online-Diebstahlanzeige zu nutzen. Das macht den Gang zur Polizeidienststelle für viele einfacher und bequemer. Und sollte mal etwas nicht so laufen wie gewünscht, gibt es zahlreiche Servicenummern, die bei Fragen oder Problemen weiterhelfen können.
Die Initiative „Gemeinsam sicher“ ist also mehr als nur ein Event. Sie ist ein Schritt in die richtige Richtung, um die Barrieren zwischen Polizei und Bürgern abzubauen. Ein Schritt, der in Scheiblingkirchen großen Anklang gefunden hat und hoffentlich ein Beispiel für viele weitere Veranstaltungen in der Region sein kann.
