In Owen wird kräftig gewerkelt! Das denkmalgeschützte Rathaus, ein Stück Geschichte, wird derzeit saniert und erweitert. Es ist kaum zu glauben, aber die Stadtverwaltung und der Gemeinderat sind schon seit zwölf Jahren mit diesem Projekt beschäftigt. Die Zeit vergeht wie im Flug, und während die Bauarbeiten voranschreiten, ist die Verwaltung vorübergehend in der Volksbank untergebracht – ein bisschen wie ein Umzug in ein provisorisches Zuhause.

Das alte Rathaus hat einfach ausgedient. Es ist nicht nur viel zu klein, sondern auch stark modernisierungsbedürftig. Deshalb sind die Bauarbeiten so wichtig. Dabei starteten die Arbeiten etwas später als ursprünglich geplant. Eine archäologische Grabung hat den Bauablauf beeinflusst – man kann sich vorstellen, dass es da manchmal wie im Museum zugeht. Und tatsächlich wurden dabei spannende Hinweise auf eine frühere Stadtmauer entdeckt! Bürgermeisterin Antje Dörr zeigt sich jedoch optimistisch und hält den Zeitplan für realistisch. Das Rathaus soll im Frühjahr 2028 bezugsfertig sein, und die Stadt rechnet fest damit, dass trotz aller Verzögerungen alles rechtzeitig fertig wird.

Bauprozesse und Herausforderungen

Die Baukosten belaufen sich auf rund 8,2 Millionen Euro, und für die Sanierung sowie die Erweiterung wurden Fördermittel beantragt. Ein großes Projekt, bei dem auch viel organisiert werden muss. Die Arbeiten sind in ein offenes EU-weites Vergabeverfahren eingebettet, und die Stadt Owen hat strenge Vorgaben für die Bauleistungen. Die Rohbauarbeiten sind für den Zeitraum vom 31. August 2026 bis zum 28. August 2028 angesetzt. Das klingt nach einem straffen Zeitplan, nicht wahr?

Der Rohbau soll voraussichtlich im Frühjahr 2027 stehen. Es ist eine spannende Zeit, in der viel auf dem Spiel steht. Schließlich sind die denkmalgeschützten Aspekte nicht zu vernachlässigen. Denkmalgeschützte Bauprojekte kombinieren bauliche, wirtschaftliche und öffentlich-rechtliche Anforderungen. Hier muss alles stimmen: von den zulässigen Eingriffen über die erforderlichen Genehmigungen bis hin zu den Auswirkungen auf die Nutzung. Manchmal sind es die kleinen Details, die die größten Herausforderungen darstellen können.

Ein Blick in die Zukunft

Was die Genehmigungen angeht, müssen viele Dinge beachtet werden. Jede Veränderung, sei es nur der Austausch von Fenstern oder die Instandsetzung von historischen Bauteilen, kann genehmigungspflichtig sein. Die Stadtverwaltung hat bereits 44 Bohrungen im Erdreich vorgenommen, um den Baugrund zu erkunden – ein Zeichen dafür, dass hier gründlich gearbeitet wird. Und die archäologischen Untersuchungen sind nun abgeschlossen, was bedeutet, dass der Weg für die Bauarbeiten frei ist.

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Der Umzug der Verwaltung zurück ins Rathaus ist für 2028 vorgesehen. Bis dahin bleibt es spannend, wie sich das Projekt entwickeln wird. Der Rathausplatz wird neu gestaltet, und der gesamte Umbau sorgt dafür, dass die Stadt Owen ein Stück ihres Erbes bewahrt und gleichzeitig zukunftsfähig bleibt. In einem historischen Gebäude wie diesem steckt viel mehr als nur Mauerwerk – es geht um Identität und Gemeinschaft.

Eine Herausforderung, die nicht zu unterschätzen ist. Aber mit einem engagierten Team und einer klaren Vision wird Owen bald ein schickes, neues Rathaus haben, das Tradition und Moderne verbindet. Und wer weiß, vielleicht wird der neue Rathausplatz der neue Treffpunkt für die Bürger – ein Ort für Gespräche, Veranstaltungen und ein wenig Stadtleben.