Die HSG Owen-Lenningen hat am vergangenen Samstag in der Lenninger Sporthalle einen spannenden Handballabend erlebt. Vor 250 Zuschauern wurde es ein wahrer Krimi, der mit einem knappen 28:31 gegen HT Uhingen-Holzhausen endete. Die HSG zeigte eine engagierte Leistung, ließ jedoch einige Chancen ungenutzt und musste am Ende die Punkte dem Gegner überlassen.

Zu Beginn der Partie schienen die Gäste besser in die Gänge zu kommen. Doch die HSG ließ sich nicht entmutigen. Wincent Bader und Jonas Kiedaisch sorgten dafür, dass der Rückstand schnell egalisiert wurde. Das Spiel war ausgeglichen, und in einem Moment, der die Zuschauer aufhorchen ließ, brachte Luca Bächle die HSG sogar mit 10:9 in Führung. Die Stimmung in der Halle war zum Greifen nah, als Adrian Schmidt und Matthias Köbel die HSG auf 12:10 erhöhten. Doch dann, wie ein Schatten, schlich sich die Nachlässigkeit in die Abwehr ein. Die HSG kassierte drei Tore in Folge und war wieder im Hintertreffen.

Ein Spiel voller Auf und Abs

Mit einem knappen 14:15 Rückstand ging es in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel startete die HSG fulminant und drehte das Spiel auf 17:16. Doch der Gleichstand war nur von kurzer Dauer. Ab der 40. Minute zeigte Uhingen-Holzhausen seine Stärke, bestrafte die Fehler in der HSG-Abwehr und setzte sich mit einem 5:1-Lauf ab. Die HSG kämpfte bis zur letzten Minute, und Robin Renz sorgte mit zwei Toren für Hoffnung. Doch die entscheidenden Treffer für die Gäste fielen, und die HSG blieb mit nur einem Sieg aus vier Spielen auf dem zehnten Tabellenplatz. Nächste Woche hat die HSG beim TV Großengstingen die Chance, den ersten Auswärtssieg der Saison einzufahren.

Interessanterweise hat die HSG Owen-Lenningen zuvor gegen HT Uhingen-Holzhausen mit 26:25 gewonnen. In diesem Spiel war die Stimmung ganz anders, der erste Auswärtssieg der Saison krönte eine starke Leistung. Tobias Baumann fehlte zwar krankheitsbedingt, und Matthias Köbel war angeschlagen, doch die HSG zeigte unglaublichen Kampfgeist. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit – zur Halbzeit stand es 13:13 – drehte Uhingen-Holzhausen kurzzeitig auf. Doch die HSG ließ sich nicht unterkriegen. Ein 5:0-Lauf, angeführt von Robin Renz, sorgte für den Ausgleich und schließlich für den knappen Sieg.

Die Rolle der Trainer und des Ehrenamts

Handball ist nicht nur ein Spiel, sondern auch eine Gemeinschaft. Jede Woche engagieren sich unzählige Übungsleiter und Trainer in den Hallen. Sie sind die Herzstücke des Sports, fördern Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Der Deutsche Handballbund sorgt dafür, dass die Trainer die nötigen Kompetenzen erwerben, um die Spieler optimal zu betreuen. Auf Bezirksebene gibt es Schulungen für den Kinder- und Jugendhandball, während die Ausbildungen zur C- und B-Lizenz auf Verbandsebene stattfinden. Diese ehrenamtliche Arbeit ist von unschätzbarem Wert für die Entwicklung des Handballs in der Region.

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Jetzt heißt es für die HSG Owen-Lenningen, den Fokus auf die kommenden Spiele zu legen und die Lehren aus der Niederlage gegen Uhingen-Holzhausen zu ziehen. Ein bisschen mehr Konzentration, weniger Fehler und vielleicht das ein oder andere Tor mehr – und die nächsten Punkte könnten schon bald in der Tasche sein.