Manfred Stadtmüller triumphiert bei den Deutschen Taekwondo-Meisterschaften mit drei Goldmedaillen
Am 14. Oktober, einem strahlend schönen Oktobersamstag, war es endlich soweit: Die Deutschen Meisterschaften im Taekwondo-Technikbereich fanden in der Schurwaldsporthalle in Aichwald statt. Der Peitinger Athlet Manfred Stadtmüller erlebte dort einen unvergesslichen Tag, der ihn mit gleich drei Goldmedaillen krönte. Was für eine Leistung! Und das, nachdem er nur vier Wochen zuvor mit seinem Team bei der Weltmeisterschaft den fünften Platz erreicht hatte. Es scheint, als ob Stadtmüller in Hochform ist.
Sein Tag begann mit einem Einzelwettbewerb, bei dem er sich mit der Form Nummer 15, Chonkwon, in die Auftaktrunde brachte. Da wurde gleich klar, dass er nicht zum Spaß hier war. Im Viertelfinale setzte er sich klar gegen Michael Friedrich durch, und im Halbfinale traf er auf seinen Teamkollegen Frank Marohn – ein Duell, das mit einem Sieg für Stadtmüller endete. Im Finale wartete dann Volker Lohmeyer auf ihn. Die Spannung war greifbar, aber Stadtmüller ließ sich nicht beirren und führte bereits nach dem ersten Durchgang. Mit einer deutlichen Leistung holte er sich die dritte Goldmedaille. Was für ein Triumph!
Ein Team, ein Ziel
Doch Stadtmüller war nicht allein auf dem Podium. Gemeinsam mit Sylvia Höhfeld, einer ehemaligen Weltmeisterin, holte er auch im Paarlauf Gold. Diese Teamleistung war das Sahnehäubchen auf seinen persönlichen Erfolg. Das Trio, bestehend aus Stadtmüller, Frank Marohn und Jürgen Kohler, gewann zudem den Mannschaftswettbewerb. Ein echtes Dreamteam, das hier Geschichte schrieb!
Die Deutsche Taekwondo-Meisterschaft, die in diesem Jahr vom TSV Wernau und seiner Taekwondo-Abteilung ausgerichtet wurde, war ein großes Event. Rund 800 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet traten an und sammelten wertvolle Erfahrungen. Trotz der Umstände – die Neckartalsporthalle war nicht nutzbar – wurde die Schurwaldsporthalle zum Schauplatz spannender Wettkämpfe. Ein großes Dankeschön ging an Kostas Tragkos, der für sein langjähriges Engagement gewürdigt wurde. Er ist nicht nur als Sportler, sondern auch als Wettkampfrichter aktiv und hat maßgeblich zur Verbreitung des Taekwondo-Sports in der Region beigetragen.
Von der Jugend für die Welt
Die Wettbewerbe der Jugendlichen fanden am darauf folgenden Sonntag statt, und hier ging es nicht nur um Medaillen, sondern auch um die Qualifikation für die Weltmeisterschaften. Die Jugendlichen der Taekwondo Union Baden-Württemberg (TUBW) wurden von Nico Tragkos betreut und konnten ebenfalls starke Ergebnisse erzielen. Der TSV Wernau stellte sieben Teilnehmer, die sich tapfer schlugen und zum Gesamtsieg der TUBW beitrugen. Ein tolles Gefühl, wenn man die eigenen Wurzeln sieht, oder?
Das Feedback zur Organisation war durchweg positiv. Die Helfer, die Betreuer, die Kuchenspender – alle haben ihren Teil beigetragen, damit die Veranstaltung ein voller Erfolg wurde. Und das ist nicht selbstverständlich! Eine Wiederholung, möglicherweise im Jahr 2026, wird angestrebt. Vielleicht können die Wettkämpfe dann in der sanierten Neckartalsporthalle stattfinden. Das wäre ein perfekter Rahmen für solche sportlichen Höhepunkte.
Für heute, am 20. Oktober 2026, bleibt zu sagen, dass die Meisterschaften in Wernau nicht nur den Teilnehmern, sondern auch der Gemeinschaft viel gegeben haben. Der Taekwondo-Sport blüht hier auf, und die Leidenschaft der Sportler ist spürbar. So kann es gerne weitergehen!
