Waldkindergarten Grafenau gewinnt dritten Kunstwettbewerb in Folge beim NaturVision-Festival
Es gibt Neuigkeiten aus Grafenau, und die sind wahrlich erfreulich! Der Waldkindergarten Grafenau hat beim grenzüberschreitenden Kunstwettbewerb des NaturVision-Festivals in Vimperk den ersten Platz gewonnen. Das ist nicht nur ein Grund zur Freude, sondern auch ein Beweis für die Kreativität und den Eifer unserer Kleinen. Und das Beste: Es ist der dritte Sieg in Folge für den Nationalpark-Kindergarten! Ein echter kleiner Rekord, könnte man sagen.
Das Festival fand Ende September 2026 im Städtischen Kulturzentrum Vimperk statt. Es war ein buntes Spektakel, das nicht nur durch die Kunstwerke der Kinder glänzte. Das Programm umfasste auch Natur-Dokumentarfilme, spannende Vorträge und lebhafte Debatten, die alle unter dem Motto „35 Jahre Nationalpark Šumava“ standen. Die Grafenauer Kinder reichten ihr Gemeinschaftsbild „Fridolin der Frosch in einem trockengelegten Moor“ ein. Das Bild erzählt eine Geschichte, die die Kinder mit viel Hingabe und Kreativität gestaltet haben.
Ein kreativer Prozess
Projektbegleiterin Amelie Meininger hat den Kindern zunächst die Bedeutung und Funktion von Mooren nähergebracht. Diese Einführung war der erste Schritt, um das eingereichte Bild zu entwickeln. Im Anschluss daran arbeiteten die Kinder voller Begeisterung an ihrem Kunstwerk. Es ist einfach beeindruckend, wie viel sie über die Natur gelernt haben und das dann so kreativ umsetzen konnten!
Die Preisverleihung fand während der Abschlussgala im Kulturzentrum statt. Für den Waldkindergarten nahmen Leiterin Andrea König, Stellvertreterin Nina Biebl und Amelie Meininger die Auszeichnung entgegen. Die strahlenden Gesichter der Kinder und des Teams waren der schönste Lohn für die Mühe und Kreativität. Zurück im Kindergarten wurde der Sieg mit einer fröhlichen Feier in großem Stil begangen – Geschenke und Glücksmomente wurden gebührend gewürdigt.
Ein Festival voller Entdeckungen
Am Galaabend, der am Samstag, den 26. September, stattfand, gab es noch mehr zu entdecken. Monika Michaelová war zu Gast und präsentierte ihr Programm „Der Faden als Geschichte des Lebens“. Dabei ging es um den Anbau und das Spinnen von Flachs – ein Thema, das uns alle an die Wurzeln unserer Kultur erinnert. Neben dem Kunstwettbewerb gab es ein Vormittagsprogramm für Schulen aus der Umgebung, das weitere spannende Einblicke in die Natur bot.
Das Festival war gespickt mit einem vielfältigen Film- und Vortragsprogramm: Von „Der Ruf der Antarktis“ bis zu „Das Flüstern des Waldes“ – für jeden war etwas dabei. Und die naturkundlichen Wanderungen? Ein echtes Highlight! Am Samstag, den 19. September, erkundeten die Teilnehmer den Boubín-Urwald, und am Sonntag ging es zu den Enzianen im Naturreservat Opolenec. Das alles hat nicht nur den Kindern, sondern auch den Erwachsenen viel Freude bereitet.
Ein Grund zu feiern
Der Waldkindergarten Grafenau hat sich eindrucksvoll in der Wettbewerbsszene etabliert. Der dritte Sieg in Folge ist ein starkes Zeichen und ein Ansporn für die Zukunft. Die Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Šumava und dem Nationalpark Bayerischer Wald zeigt, wie wichtig es ist, Kinder frühzeitig für die Natur zu begeistern. Es ist nicht nur ein Wettbewerb, sondern ein wertvoller Beitrag zur Bildung und zur Bewusstseinsbildung für unsere Umwelt.
Und wie immer gilt: Die strahlenden Kinderaugen sind der schönste Lohn für all die Mühen. Man kann nur hoffen, dass dieser kreative Schwung auch in den kommenden Jahren anhält und dass noch viele weitere Kinder inspiriert werden, ihre Talente zu entdecken und die Natur mit eigenen Augen zu sehen.
