In der malerischen Stadt Gerstetten, wo die Luft von der Vorfreude auf das ADAC Supercross Stuttgart erfüllt ist, gibt es einen ganz besonderen Mann, der seit 30 Jahren unermüdlich für die Veranstaltung arbeitet: Wolfgang Reinhardt. Der 40-Jährige, der mittlerweile die Verantwortung als Rennleiter trägt, hat eine beeindruckende Reise hinter sich. Angefangen hat alles mit dem Verteilen von Ergebnislisten und Programmheften, dem Aufbauen von Zäunen und dem Schaufeln von Erde. Ein echter Allrounder, könnte man sagen!

Am 6. und 7. November ist es wieder soweit: Die Hanns-Martin-Schleyer-Halle wird zum Schauplatz spannender Rennen, bei denen nationale und internationale Fahrer um den Sieg kämpfen. Tickets in den Kategorien Gold, Silber und Bronze sind bereits im Vorverkauf erhältlich. Übrigens, ADAC-Mitglieder kommen in den Genuss eines zehnprozentigen Rabatts auf die Silber-Tickets – nicht schlecht, oder?

Von den Wurzeln zum Rennleiter

Wolfgang Reinhardt ist nicht nur ein leidenschaftlicher Motorsport-Fan, sondern auch ein echter Familienmensch. Seine Begeisterung für den Sport hat er von seinem Vater übernommen, der ebenfalls Vorsitzender des MSC Gerstetten war. Es ist fast schon ein Erbe, das Reinhardt mit Stolz weiterträgt. „Ich muss mich auf jedes Teammitglied verlassen können“, sagt er, wenn es um die Verantwortung geht, die er als Rennleiter trägt. In kritischen Momenten, wenn ein Wettkampf möglicherweise abgebrochen werden muss, bleibt ihm nicht viel Zeit, um Entscheidungen zu treffen.

Mit einem Team aus 26 Streckenposten, die zum MSC Gerstetten gehören, sorgt er dafür, dass alles rund läuft. Diese Helfer rücken während der Rennen Strohballen zurecht und bringen gestürzte Fahrer sowie Motorräder aus der Gefahrenzone – eine Aufgabe, die Mut und Schnelligkeit erfordert. Es ist das Zusammenspiel vieler Hände, das diese Veranstaltung erst möglich macht. Jährlich reisen rund 60 Frauen und Männer des Clubs an, bringen eine mobile Küche mit und versorgen die Helfer hinter den Kulissen.

Die Strecke – ein Nervenkitzel für Fahrer und Zuschauer

Die neue Strecke, die in diesem Jahr zum Einsatz kommt, verspricht, Fahrer sowohl technisch als auch taktisch herauszufordern. Die Zuschauer dürfen sich auf rasante Kurven, spektakuläre Sprünge und knifflige Abschnitte freuen. Nach dem Start geht’s gleich in die erste Rechtskurve, und die Fahrer haben die Qual der Wahl – Innenbahn für einen schnelleren Start oder Außenlinie für mehr Speed? Ein großer Tabletop-Sprung sorgt für Gänsehaut-Action, während das Waschbrett und die abschließende Rhythm Section als entscheidende Streckenabschnitte gelten. Der Lokalmatador Paul Bloy hat bereits angekündigt, dass diese Bereiche eine echte Herausforderung darstellen werden.

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Also, wenn ihr am 6. und 7. November noch nichts vorhabt: Lasst euch das nicht entgehen! Tickets sind online unter supercross-stuttgart.de/tickets, in ADAC-Geschäftsstellen und telefonisch erhältlich. Und denkt daran: Der neue „Holeshot Pass“ für 25 Euro gibt euch die Möglichkeit, eine Stunde früher in die Halle zu dürfen – der frühe Vogel fängt den Wurm, oder? Also, auf zum Supercross, da ist was los!