Der VfB Stuttgart sieht sich angesichts von Transfergerüchten um Enzo Millot bedeutenden Veränderungen gegenüber. Der 21-jährige Mittelfeldspieler, der seit vier Jahren im Verein spielt, hat einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028. Dennoch scheinen die Zeichen auf Abschied zu stehen, da zahlreiche Klubs um seine Dienste buhlen. Laut Südwest24 und tz könnte Millots Verlust im Sommer eine Realität werden, auf die der VfB Stuttgart bereits vorbereitet ist.

Sportdirektor Christian Gentner und Sportvorstand Fabian Wohlgemuth haben begonnen, sich intensiv mit der Kaderplanung zu beschäftigen, um den potenziellen Abgang eines Leistungsträgers zu kompensieren. Unter den Kandidaten, die als Nachfolger für Millot in Betracht gezogen werden, ist Tobias Gulliksen vom Djurgardens IF der vielversprechendste. Der 21-Jährige hat einen Marktwert von 4,5 Millionen Euro und ist bis Ende 2027 an seinen aktuellen Verein gebunden. Erste Gespräche zwischen dem VfB und Gulliksen sind bereits geführt worden, was seine Verpflichtung wahrscheinlicher macht.

Weitere Nachfolgeoptionen

Doch nicht nur Gulliksen steht auf der Liste der möglichen Neuzugänge. Auch Paul Wanner vom FC Bayern München, der zuletzt an den 1. FC Heidenheim ausgeliehen war, wird als Kandidat gehandelt. Zudem könnte Noah Darvich von FC Barcelona in die Überlegungen des VfB einbezogen werden. Die Entscheidung über den neuen Spielmacher fällt wahrscheinlich vor dem Transferschluss am 1. September 2025.

Millot selbst sorgte zuletzt für Schlagzeilen, als er seinen Rücktritt von der Teilnahme an der U21-EM erklärte, um sich auf seine Vereinszukunft zu konzentrieren. Nach dem Gewinn des DFB-Pokals mit dem VfB Stuttgart wird die Diskussion um seine sportliche Zukunft nun umso lauter. Laut Berichten von „Sky“ gibt es bereits Verhandlungen mit Interessenten, was die Unsicherheit in Bezug auf seine Zukunft weiter erhöht.

Der VfB Stuttgart findet sich also in einer kritischen Phase der Kaderplanung. Bis zum Transferschluss bleibt nicht viel Zeit und die Verantwortlichen müssen schnell handeln, um die mögliche Abwanderung eines Schlüsselspielers erfolgreich zu verarbeiten.

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