Verkehrsunfall in Stuttgart-West: Stadtbahn U9 nach Zusammenstoß mit VW Caddy gesperrt
Am Sonntagnachmittag, dem 18. Oktober 2026, kam es in Stuttgart-West zu einem Vorfall, der so manch einem Passanten die Sprache verschlug. Gegen 14 Uhr, als die Stadt noch im entspannten Wochenendmodus war, cruiste ein 67-jähriger Mann mit seinem VW Caddy über die Schloßstraße in Richtung Innenstadt. Doch an der Kreuzung zur Silberburgstraße bog er, laut Polizeiangaben, mutmaßlich unerlaubt nach links ab und übersah dabei eine herannahende Stadtbahn der Linie U9. Das Resultat? Ein unliebsamer Zusammenstoß, der nicht nur den Autofahrer, sondern auch die Stadtbahnpassagiere kurz aus der Bahn warf.
Der Mann wurde leicht verletzt und von Rettungskräften versorgt. Ein kurzer Schockmoment für alle Beteiligten, der ihm jedoch glücklicherweise keinen ernsthaften Schaden zufügte. Die Rettungskräfte brachten ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Der Sachschaden ist beachtlich und wird auf etwa 35.000 Euro geschätzt. Sein VW Caddy musste abgeschleppt werden – ein weiteres Kapitel in der unrühmlichen Geschichte städtischer Verkehrsunfälle.
Eine gesperrte Strecke
Die Stadtbahnlinie U9 war während der Unfallaufnahme etwa eineinhalb Stunden gesperrt, was für einige Fahrgäste eine unerwartete Verzögerung bedeutete. Komischerweise waren auch die Linien U2 und U9 betroffen, was die Situation noch komplizierter machte. Während die Stadtbahnfahrer und Passagiere auf ihre Weiterfahrt warteten, dachte so mancher an die Unberechenbarkeit des Stadtverkehrs. Ein kurzer Blick auf die Uhr und die Frage: „Wie lange dauert das noch?“ stellte sich sicherlich für viele.
Unfälle wie dieser sind in Stuttgart keine Seltenheit. Eine inoffizielle Chronik, die von der SSB und anderen Verkehrsteilnehmern geführt wird, dokumentiert Zusammenstöße mit Pkw, Fußgängern und Radfahrern. Diese Daten, zwar nicht offiziell, sondern aus Presseartikeln und Mitteilungen gesammelt, zeigen, wie oft das Zusammenspiel von verschiedenen Verkehrsteilnehmern schiefgeht. Manchmal fragt man sich, ob wir aus diesen Vorfällen wirklich lernen oder ob sie einfach Teil des urbanen Lebens sind.
Jedenfalls bleibt zu hoffen, dass der Autofahrer bald wieder auf den Beinen ist und vielleicht bei seinem nächsten Ausflug die Verkehrsregeln ein wenig ernster nimmt. Denn schließlich möchte niemand, dass ein kleiner Ausflug zu einer großen Sache wird – für ihn, die Stadtbahn und die wartenden Fahrgäste sowieso nicht.
