Verkehrschaos zum Ferienbeginn: Tipps für Reisende in Baden-Württemberg
Heute ist der 24.10.2026 und die Herbstferien sind in vollem Gange. In Baden-Württemberg haben die Schüler die Schulbank gegen die Freiheit getauscht – der Unterricht endete am Freitag, dem 23. Oktober, und damit begann eine spannende Woche voller Abenteuer. Doch mit dem Ferienstart kommt auch ein ordentliches Verkehrschaos auf uns zu. Wer denkt, er könnte einfach so in den Urlaub starten, der sollte sich besser vorbereiten.
Der ADAC Württemberg hat schon vorab gewarnt: Am Freitag, dem 23. Oktober, wird es auf den Autobahnen ordentlich voll. Die Kombination aus Pendlerverkehr und Ferienbeginn sorgt für ein erhöhtes Staurisiko. Besonders betroffen sind die Autobahnen A5 zwischen Basel und Karlsruhe, A6 zwischen Mannheim und Heilbronn, A8 zwischen Stuttgart und Karlsruhe sowie die A81 zwischen Singen und Stuttgart. Ein wahrer Albtraum für alle, die ans Ziel kommen wollen! Am Samstag wird dann der Verkehr in Richtung Alpen, insbesondere nach Österreich, anziehen. Wer also die Berge im Visier hat, sollte sich besser frühzeitig auf den Weg machen.
Verkehrsprognosen und Tipps
Der Auto Club Europa (ACE) hat ebenfalls eine hohe Auslastung des Verkehrs für Freitag vorhergesagt. Ab Mittag geht’s dann richtig los. Auch die Deutsche Bahn rechnet mit einem Ansturm von Reisenden, die es in den Ferien nach neuen Abenteuern dürstet. Die Bahn empfiehlt, Sitzplätze zu reservieren und die Verbindungen vor Reiseantritt zu prüfen. Besonders wichtig für alle Reisewütigen: Wer Tickets ohne Zugbindung hat, sollte die Auslastung der Züge im Auge behalten und gegebenenfalls auf weniger nachgefragte Verbindungen ausweichen.
Die Flughäfen im Südwesten, allen voran der Flughafen Stuttgart, erwarten ebenfalls einen Anstieg des Verkehrsaufkommens. Reisende sollten sich nicht nur darauf einstellen, dass es voll wird, sondern auch, dass sie zwei Stunden vor Abflug am Flughafen sein sollten – aber nicht mehr als drei Stunden! Für die Sicherheitskontrolle gilt: Mindestens 90 Minuten vorher einchecken, damit man nicht in der Schlange steht und den Flieger verpasst.
Wetter und mögliche Behinderungen
Da kommt also einiges zusammen. Und das Wetter? Ja, auch das könnte uns einen Strich durch die Rechnung machen. Nebel oder gar frühe Wintereinbrüche könnten die Sicht einschränken und die Straßenbedingungen verschlechtern. Wer in höhere Lagen fährt, sollte nicht vergessen, die Winterausrüstung parat zu haben. Zudem gibt es deutschlandweit Bauarbeiten, die für zusätzliche Verzögerungen sorgen können. Mehr als 700 Baustellen sind aktuell, und einige Autobahnen sind zeitweise gesperrt. Da wird das Reisen zur echten Geduldsprobe.
Der Andrang zu den beliebten Alpenwanderzielen wird zwar geringer sein als an den Wochenenden zuvor, aber auf den Tauern-, Fernpass- und Brenner-Routen könnte es dennoch zu Behinderungen kommen. An den Grenzen sind Wartezeiten wegen intensiver Kontrollen nicht auszuschließen. Und für Rückkehrer aus Risikoregionen könnten Quarantänemaßnahmen anstehen. Ein weiterer Grund, die Reisepläne gut durchzudenken.
Die Herbstferien sind eine wunderbare Zeit, um die Seele baumeln zu lassen, egal ob in den Bergen, am Strand oder einfach zu Hause. Doch wer auf die Straßen, Schienen oder in die Luft will, sollte sich auf eine aufregende, aber auch herausfordernde Reise einstellen. Allen Reisenden wünschen wir eine sichere Fahrt, viel Geduld und vor allem: Gute Laune!
