Südback 2023: Preisverleihung für Bäcker:in und Ausbilder des Jahres in Stuttgart
In Stuttgart, genauer gesagt im Atrium der Messe, geht’s bald wirklich rund! Am 24. Oktober wird der erste Messetag der Südback mit einer besonderen Preisverleihung feierlich beendet. Hier wird nicht nur der „Bäcker:in des Jahres“ gekürt – das passiert nun schon zum siebten Mal – sondern auch der Titel „Ausbilder des Jahres“ wird verliehen. Ein Abend, der viel verspricht und mehr als 270 geladene Gäste anziehen wird. Das ist wirklich eine Bühne für die Leuchttürme der Branche!
Der „Bäcker:in des Jahres“ wird für innovative Ideen und kreative Konzepte ausgezeichnet. Dabei wird nicht nur das Brot selbst bewertet, sondern die ganze Struktur des Betriebs muss stimmen. Die bisherigen Preisträger, darunter Größen wie Josef Hinkel und Christa Lutum, wurden allesamt für ihren Pioniergeist geehrt. Es bleibt spannend, wer sich in diese illustre Reihe einreiht! Und als ob das nicht genug wäre, wird auch Katarina Barley, unsere amtierende Brotbotschafterin und Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, anwesend sein und zu den Gästen sprechen. Das lässt die Vorfreude noch mehr steigen!
Ein Blick auf die Jury
Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine hochkarätige Jury. Darunter befinden sich unter anderem Thomas Muschenknautz, Geschäftsführer der Akademie Weinheim, und Celestina Brandt, die Bäckerin des Jahres 2023. Jochen Baier, der Ausbilder des Jahres 2024, sowie Jürgen Hinkelmann und Roland Ermer sind ebenfalls mit im Boot. Ein starkes Team, das sich der Aufgabe widmet, die Besten der Besten auszuzeichnen!
Doch der Abend ist nicht nur eine Feier der herausragenden Leistungen. Die Auszeichnung „Ausbilder des Jahres“ zielt darauf ab, Betriebe zu würdigen, die sich aktiv für die Ausbildung junger Menschen einsetzen und dem Fachkräftemangel entgegenwirken. In Zeiten, in denen der Bäckerberuf oft in der Schusslinie steht, ist das besonders wichtig. Schließlich ist der Nachwuchs von morgen die Zukunft des Handwerks!
Berufsbildungsforscher setzen Zeichen
Im Hintergrund wird an einem bundesweit einsetzbaren Weiterbildungsprogramm gearbeitet, das einen echten Unterschied machen könnte. An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg tüfteln Berufsbildungsforscher an Maßnahmen, die darauf abzielen, Fachkräfte zu halten und Quereinsteigern den Einstieg zu erleichtern. Das Projekt „Beraten – Bilden – Backen“ hat das Ziel, die Ausbildungslandschaft für Bäcker zukunftsfähig zu gestalten. Es wird spannend zu sehen, wie sich die Branche bis 2028 entwickeln wird, wenn das Programm in vollem Gange ist.
Und wenn wir über Zahlen sprechen: In den letzten 60 Jahren ist die Zahl der Handwerksbäckereien in Deutschland von rund 55.000 auf gerade mal 8.659 gesunken! Das ist ein dramatischer Rückgang. Da ist es kein Wunder, dass die Branche auch mit einem akuten Fachkräftemangel zu kämpfen hat. Die Herausforderungen sind gewaltig – von steigenden Kosten bis hin zu neuen technischen Anforderungen. Umso wichtiger, dass solche Initiativen wie das Weiterbildungsprogramm ins Leben gerufen werden!
Die Feier zur Preisverleihung am 24. Oktober wird nicht nur ein feierlicher Anlass sein, sondern auch ein Zeichen für die Zukunft des Bäckerhandwerks. Die Branche ist im Wandel, und es bleibt abzuwarten, wie sich das alles entwickeln wird. Eines ist jedoch sicher: Die Stuttgarter Bäcker sind bereit, das Ruder in die Hand zu nehmen!
