Am 4. Juni 2025 findet im ehemaligen Autohaus an der Metzstraße 1 in Stuttgart eine hochkarätige Uraufführung statt. Die transnationale Gruppe La Fleur präsentiert ihre neueste Produktion mit dem Titel „Cité d’Or: Aufstieg und Fall der Stadt Stuttgart“. Dabei werden Motive aus der Oper „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ von Bertolt Brecht und Kurt Weill aufgegriffen. Diese Entwicklung erfolgt vor dem Hintergrund bemerkenswerter städtischer Transformationen, die nicht nur Stuttgart, sondern auch Detroit in den USA und Abidjan in der Elfenbeinküste betreffen. Der Besuch des Theaters ist besonders leicht, da sich der Eingang über die Werderstraße 4 in der Nähe zur U-Bahnhaltestelle Metzstraße befindet (Linien U1, U2, U4, U14).

Das Konzept der Aufführung thematisiert die Herausforderungen, die aus dem Absterben industrieller Produktionen entstehen. Sowohl Detroit als auch Abidjan haben aus diesen Leerstellen künstlerische Entwicklungen hervorgebracht, wie etwa Detroit Techno und Couper Décaler. Im Vordergrund steht die Frage, wie Vergnügen in schweren Zeiten erlangt werden kann und wie der Überlebenskampf unterschiedliche societàliche Schichten beeinflusst. In Stuttgart wird ein Gefühl der Nervosität spürbar, selbst bei jenen, die sich um ihr Auskommen in der derzeitigen Lage keine Sorgen machen müssen. Die Produktion behandelt auch ethische Überlegungen zur Entscheidungsfindung, insbesondere wenn das eigene Überleben auf Kosten anderer möglich scheint.

Ein vielfältiges Ensemble

Die Uraufführung wird von einem beeindruckenden Ensemble unterstützt. Es wirken unter anderem Annick Choco, Der Cora Frost, Hauke Heumann, Vetcho Lolas, Timor Litzenberger und Carlos Martinez mit. Die Regie führt Monika Gintersdorfer, während die Choreografie und die musikalische Leitung von La Fleur übernommen werden. Unterstützt wird das künstlerische Team durch das Staatsorchester Stuttgart unter der Leitung von Luka Hauser, das eine zentrale Rolle in der Aufführung spielt. Die Kostüme werden von Mukenge/Schellhammer und Bobwear gestaltet, die technische Leitung verantwortet Max Kirks.Theaterkompass berichtet.

Die Musik wird insbesondere von Timor Litzenberger und Vetcho Lolas geprägt, und die Produktionsleitung liegt in den Händen von Elvira Ruocco in Kooperation mit dem Theater Rampe. Gemeinsam mit einem Team aus der Staatsoper Stuttgart und dem Theater Rampe, das aus erfahrenen Fachleuten besteht, wird eine atmosphärisch dichte Inszenierung hervorgebracht.

Die künstlerischen Wurzeln von La Fleur

La Fleur, das kreative Zentrum hinter diesem beeindruckenden Projekt, hat sich als eine wichtige Stimme in der elektronischen Musikszene etabliert. Ursprünglich als Apothekerin gestartet, entdeckte die Künstlerin schnell ihre Leidenschaft für Musik und Mixing. Mit erfolgreicher EP-Veröffentlichung wie „Flowerhead“ auf ihrem Label Power Plant hat sie sich schnell einen Namen gemacht, unter anderem durch wertvolle Remixe für bekannte Künstler wie Kerri Chandler und Sasha. La Fleurs umfassender Tourplan zeigt zudem ihre internationale Anerkennung, mit Auftritten bei prominenten Festivals wie Junction 2 und dem Warehouse Project.djlafleur liefert weitere Einblicke in die beeindruckende Karriere der Künstlerin.

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Die Uraufführung von „Cité d’Or: Aufstieg und Fall der Stadt Stuttgart“ verspricht, ein fesselndes Erlebnis zu werden, das sowohl lokale als auch globale Themen aufgreift und den Zuschauern eine tiefere Perspektive auf die gegenwärtigen Herausforderungen bietet. Die Einladung zur Teilnahme an diesem kulturellen Ereignis ist ein wichtiger Schritt zur Auseinandersetzung mit der dynamischen Transformation urbaner Räume.