Spannung pur beim Bachmann-Preis: 14 Autor:innen kämpfen um den Sieg!
Am 26. Juni 2025 beginnt in Klagenfurt, Österreich, das Wettlesen um den renommierten Bachmann-Preis, das um 10:00 Uhr auf der Bühne eröffnet wird. Insgesamt 14 Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben die Möglichkeit, ihre bis dato unveröffentlichten Texte vor einer Jury und einem Live-Publikum zu präsentieren. Die Veranstaltung dauert über drei Tage und endet am Sonntag mit der feierlichen Preisverleihung im Rahmen der 49. Tage der deutschsprachigen Literatur. Stuttgarter Nachrichten schreibt, dass dabei unter den Teilnehmenden auch die Kölner Autorin Fatima Khan die erste Kandidatin sein wird, die sich der Jury stellt.
Die Autorinnen und Autoren, die im Wettbewerb stehen, sind ausgewählt und vertreten ein breites Spektrum an Stimmen. Aus Deutschland nehmen acht Autorinnen und Autoren teil, darunter auch die Berliner Schriftsteller Laura Laabs, Boris Schumatsky und Sophie Sumburane. Laura Laabs, die erst kürzlich ihren Debütroman „Adlergestell“ angekündigt hat, wird in Klagenfurt ihr erstes öffentliches Lesen absolvieren. Berliner Zeitung berichtet, dass Schumatsky und Sumburane bereits Erfahrung im Literaturbetrieb haben und mehrere Bücher veröffentlicht haben.
Jury und Wettbewerb
Die Jury unter dem Vorsitz von Klaus Kastberger ist mit Mitgliedern wie Mara Delius, Brigitte Schwens-Harrant und Mithu Sanyal besetzt. Kastberger nennt den diesjährigen Jahrgang „sehr jung und sehr gut“ und erwartet hitzige Debatten über die vorgetragenen Texte. Diese Diskussionen sind ein zentraler Bestandteil des Wettbewerbs, der auch durch die Diversität der Jury zu einer Vielfalt der diskutierten Texte führen soll. Alle Lesungen und die anschließenden Jury-Diskussionen werden umfassend von 3sat und der ORF-Website übertragen, was die Reichweite und Zugänglichkeit der Veranstaltung erhöht. Das Interesse am Wettlesen spiegelt sich auch in der breiten Medienberichterstattung wider, die es dem Publikum ermöglicht, sich aktiv an den Diskussionen zu beteiligen.
Herausforderungen im Kulturbetrieb
Die Bedeutung des Bachmann-Preises ist nicht nur literarischer Natur, sondern auch ein Indikator für die aktuellen Herausforderungen im Kulturbetrieb. So äußert Klaus Kastberger Bedenken bezüglich der aktuellen Spar-Tendenzen, die unter anderem dazu geführt haben, dass in diesem Jahr kein traditioneller Literaturkurs für junge Schreibtalente stattfinden kann. Er betont die essenzielle Rolle der Literatur für eine bessere Welt und mahnt zur Notwendigkeit, diese zu unterstützen. Stuttgarter Nachrichten
Die Preisverleihung wird am Sonntag um 11 Uhr stattfinden, wo der Hauptpreis von 25.000 Euro vergeben wird. Im Vorjahr konnte Tijan Sila mit seinem Text „Der Tag, an dem meine Mutter verrückt wurde“ den Hauptpreis gewinnen. Neben dem Hauptpreis wird auch ein Publikumspreis verliehen, der zusätzliches Interesse für die Veranstaltung weckt und die Interaktion mit dem Publikum fördert.
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