Heute ist der 22.10.2026. Der Herbst zeigt sich in Stuttgart und Umgebung weiterhin von seiner ungemütlichen Seite. Nach den milderen Temperaturen der vergangenen Tage kündigt der Deutsche Wetterdienst (DWD) nun einen Temperatursturz an. Es wird stürmisch und feucht – ein Wetter, das uns nicht gerade zum Verweilen im Freien einlädt.

Am Donnerstag dürfen wir uns nur auf wenige sonnige Abschnitte freuen. Stattdessen zieht am Nachmittag aus Nordwesten gebietsweise Regen auf. Die Temperaturen variieren dabei zwischen 9 Grad im Schwarzwald und bis zu 17 Grad in der Ortenau. In der Nacht zum Freitag sinken sie dann sogar in Oberschwaben bis auf 0 Grad – das klingt nach einer kühlen Nacht! Und wer jetzt denkt, das wäre alles, der irrt sich. Örtlich ist sogar Bodenfrost möglich. Ein mulmiges Gefühl, wenn man an die frostigen Nächte denkt, die uns bevorstehen.

Sturm und Regen im Anmarsch

Die Vorhersage für die kommenden Tage ist alles andere als rosig. Der DWD warnt vor stürmischem Wetter, Dauerregen, Gewittern und kühleren Temperaturen. Besonders im Südschwarzwald wird es bis zu 50 Liter Regen pro Quadratmeter in 24 Stunden geben. Das ist eine ordentliche Menge, die uns wahrscheinlich umso mehr in die warmen Stuben treiben wird. Und auch im Hochschwarzwald sind schwere Sturmböen zu erwarten – bis zu 110 km/h könnten wir dort erleben, und auf dem Feldberg sogar Orkanböen um 130 km/h! Das klingt nach einem echten Sturm, der die Bäume ordentlich durchschütteln wird.

Doch nicht nur die Bögen der Bäume werden sich krümmen. In Baden steigt das Risiko für Gewitter in der Nacht zum Donnerstag. Das bedeutet, wir sollten uns auf Starkregenmengen von etwa 15 Litern pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde einstellen. Für die Mutigen, die dennoch hinaus in die Natur wollen, ist also Vorsicht geboten. Es könnte tatsächlich ganz schön turbulent werden.

Starkregen und Wetterwarnungen

Übrigens, wenn wir schon von Starkregen sprechen: Der Starkregen-Monitor zeigt, dass es in Deutschland in den letzten Jahren eine erhebliche Zunahme von solchen Wetterereignissen gab. Allein seit dem 1. Januar 2023 wurden 3.339 Starkregenereignisse erfasst. In Baden-Württemberg waren es dabei immerhin 595. Die Daten stammen aus dem radar-basierten CatRaRE-Katalog des DWD und zeigen, wie ernsthaft das Wetter in den letzten Jahren geworden ist. Es ist also nicht zu unterschätzen, was uns die Natur da vorsetzt. Wetterwarnungen sind wichtig, um uns auf die bevorstehenden Wetterkapriolen vorzubereiten.

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Insgesamt bleibt zu hoffen, dass wir trotz dieser meteorologischen Herausforderungen die schönen Seiten des Herbstes nicht aus den Augen verlieren. Vielleicht mit einer heißen Tasse Tee in der Hand und einem guten Buch auf dem Sofa? Das klingt doch nach einer perfekten Antwort auf die ungemütliche Wetterlage, oder?