Sturmwarnung für Stuttgart: Unwetter mit Orkanböen und Regen erwartet
Heute ist der 23.10.2026, und während Stuttgart sich auf ein stürmisches Wochenende vorbereitet, zeigt sich der Himmel in einem düsteren Grau, das gleich einem Vorboten des bevorstehenden Unwetters wirkt. Mit gemischten Gefühlen blicken wir auf die Wettervorhersage, denn die kommenden Tage versprechen nichts Gutes. Laut dem Deutschen Wetterdienst bleibt das Wetter in Baden-Württemberg bis Sonntag unbeständig, nass und stürmisch. Der kräftige Südwestwind, der uns schon heute um die Ohren weht, bringt verbreiteten Regen und örtliche Gewitter. Besonders im Schwarzwald drohen schwere Sturmböen – auf dem Feldberg könnten sogar Orkanböen auftreten.
Am Freitag, den 23. Oktober, dürfen wir uns zunächst auf stark bewölktes Wetter bis hin zu bedecktem Himmel einstellen, von Westen zieht Regen auf. Im Laufe des Nachmittags könnten dann Schauern und einzelne Gewitter aufkommen. Temperaturen um die 9 bis 17 Grad klingen ja ganz passabel, aber der Wind – der wird deutlich zulegen. Starke bis stürmische Böen sind angesagt, und im höheren Bergland kann es sogar zu Sturmböen kommen. Wer also plant, in die Natur zu gehen, sollte vielleicht doch besser die gemütliche Couch vorziehen. In der Nacht zum Samstag können die Schauer auch in Schnee übergehen – die ersten Flocken sind also nicht ausgeschlossen!
Ein stürmischer Samstag
Der Samstag bringt einen stark bewölkten Beginn mit zeitweiligem Regen oder Schauern – ja, der Wettergott scheint wirklich mit uns zu spielen. Im höchsten Bergland könnte es sogar eine Schneebeimischung geben. Doch keine Sorge, im Tagesverlauf wird es zunehmend trocken, und wir dürfen uns über einige Auflockerungen freuen. Höchstwerte von 6 Grad in Villingen-Schwenningen bis 14 Grad am Oberrhein stehen auf dem Programm. Trotzdem, der mäßige bis frische Südwestwind wird uns weiterhin begleiten, mit starken bis stürmischen Böen im Gepäck. Und für die Hochlagen des Schwarzwalds sind Sturmböen angesagt. Wer also in die Berge aufbrechen will, sollte sich gut überlegen, ob das wirklich eine gute Idee ist.
In der Nacht zum Sonntag wird’s wieder ungemütlich. Dichte Wolken bringen teils kräftigen Regen und die Temperaturen sinken auf 11 bis 3 Grad. Ja, der Südwestwind wird erneut zulegen – und in den hohen Lagen sind Sturmböen nicht ganz ausgeschlossen. Wer nach dem ganzen Regen noch einen Ausblick auf die Natur genießen möchte, sollte sich also warm anziehen.
Das Unwetter zieht auf
Der Sonntag könnte dann ein weiteres Kapitel in dieser Wettergeschichte aufschlagen. Verbreitet anhaltender Regen ist zu erwarten, der am Nachmittag nach Südosten abzieht. Danach könnten wir vielleicht sogar einige Auflockerungen erleben. Temperaturen zwischen 8 Grad im Bergland und bis zu 17 Grad im Breisgau sind zwar nicht schlecht, aber der mäßige bis frische Südwestwind bleibt uns treu, auch hier mit stürmischen Böen. Das bedeutet, dass der Schwarzwald auch am Sonntag nicht aus der Gefahrenzone ist. Gerade in den Gipfellagen drohen anfangs schwere Sturmböen – und auf dem Feldberg wird die Situation nicht besser, da dort Orkanböen möglich sind.
Die Vorwarnungen sind nicht zu unterschätzen. Bis Donnerstagabend wird der Südwestwind bereits zunehmen. Im Bergland des Schwarzwalds werden starke bis stürmische Böen um die 50 km/h erwartet, in exponierten Lagen sogar bis zu 70 km/h. Auf dem Feldberg wurden bereits erste Sturmböen um die 75 km/h gemessen, und die Gefahr durch umstürzende Bäume und herabfallende Äste ist real. Der Deutsche Wetterdienst warnt davor, Aufenthalte im Freien – insbesondere in Wäldern und Parks – zu vermeiden. Es könnte gefährlich werden, wenn man bedenkt, dass lose Gegenstände wie Gartenmöbel oder Mülltonnen gesichert werden sollten.
Ein Blick auf die Schäden
Die letzten Unwetter haben bereits ihre Spuren hinterlassen. So wurde in Schwäbisch Hall ein Teil eines Daches abgerissen, und die Trümmer landeten auf einem Drogeriemarkt. Fünf Gebäude wurden beschädigt, der Schaden beläuft sich auf etwa 100.000 Euro. Auch in der Bodensee-Region gab es zahlreiche Vorfälle: Ein Baum fiel auf ein Auto, und ein umgestürzter Baum blockierte eine Bundesstraße. Glücklicherweise gab es dabei keine Verletzten, aber die Situation bleibt angespannt.
Die Feuerwehr ist ständig im Einsatz, und die Unwetterwarnungen wurden für die Hochlagen bis Samstagvormittag verlängert. Auf dem Feldberg wurden sogar Orkanböen von bis zu 157 km/h gemessen! Da bleibt uns nur noch zu hoffen, dass wir alle gut durch diese stürmischen Tage kommen und die Schäden in Grenzen bleiben. Ein weiteres Sturmtief wird für Montag erwartet, und ob es da ruhiger wird? Das bleibt abzuwarten.
