Sonderzüge zum Heilig-Blut-Fest: Feiern in Bad Wurzach!
Am Freitag, dem 11. Juli, wird das traditionelle Heilig-Blut-Fest in Bad Wurzach gefeiert. Dieses festliche Ereignis zieht jedes Jahr zahlreiche Gläubige und Teilnehmer aus der Region und darüber hinaus an. Ein besonderes Highlight ist die Reiterprozession, auch bekannt als der Blutritt, der zu den größten seiner Art in Europa zählt. Rund 1.500 Reiterinnen und Reiter sowie mehrere Tausend Wallfahrer werden erwartet, um gemeinsam zu feiern und zu beten.
Wie Die Bildschirmzeitung berichtet, sind spezielle Sonderzüge vom Land Baden-Württemberg und dem bodo-Verkehrsverbund geplant, um eine klimafreundliche Anreise zu ermöglichen. Diese Züge starten in Wangen und bieten den Passagieren die Möglichkeit, in Kißlegg, Wolfegg und Alttann einzusteigen. Die Züge kommen um etwa 6.30 Uhr in Bad Wurzach an, nur wenige Gehminuten von der Innenstadt entfernt.
Festtagsprogramm und Ehrengäste
Die Feierlichkeiten beginnen um 7.00 Uhr mit der Abholung der Heilig-Blut-Reliquie in der Stadtpfarrkirche St. Verena. Der neue Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Dr. Klaus Krämer, wird die erste Abteilung der Reiter mit der Reliquie segnen. Anschließend findet um 10.30 Uhr ein Pontifikalamt auf dem Gottesberg statt, gefolgt von einer Bergpredigt, die ab 14.30 Uhr von Msgr. Heinrich-Maria Burkhard, dem Pfarrer von St. Anna Heiligkreuz, zelebriert wird. Zu den Ehrengästen gehören unter anderem Bailiff Timothy le Cocq und der Bürgermeister von St. Helier, sowie ehemalige Internierte und ein Pater aus Luxeuil-le-Bains.
Das Heilig-Blut-Fest hat eine lange Tradition, die über 250 Jahre zurückreicht. Die Reliquie, ein kleines blutgetränktes Tuch, wird in einer Monstranz in der Barockkirche auf dem Gottesberg aufbewahrt. Papst Innozenz XII. schenkte sie 1693 einem deutschen Pilger und sie wird seit 1928 mit einer Reiterprozession gefeiert. Während der Prozession thront der Wurzacher Salvatorianer Pater in einer Kutsche und segnet die Pilger, die aus ganz Oberschwaben anreisen und die Feierlichkeiten begleiten.
Reibungsloser Ablauf und Rückfahrt
Die Polizei hat angekündigt, dass das Fest ohne Zwischenfälle verlaufen wird, was den Teilnehmern eine sichere und fröhliche Atmosphäre bieten sollte. Nach dem Ende der Feierlichkeiten wird die Rückfahrt mit zwei Zügen organisiert: einer nach der Prozession und einer nach der Bergpredigt. Reguläre Fahrscheine des öffentlichen Nahverkehrs, einschließlich des Deutschlandtickets und der bodo-Tageskarten, gelten auch für diese Sonderzüge. Die Fahrpläne werden rechtzeitig auf bodo.de und in weiteren Medien bekannt gegeben.
Alle Informationen rund um das Heilig-Blut-Fest sind auch auf moorbahn.eu verfügbar. Die Vorfreude auf dieses spirituelle Ereignis wächst mit jeder Anmeldung und Teilnahme.
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