Mit einer Mischung aus Hoffnung und Verzweiflung nahm Stuttgart den spektakulären Verkehrsversuch in der Augustenstraße ins Visier, der die Stadtpolitik und die Anwohner gleichermaßen entzweit! Der so genannte “Superblock” existiert bereits seit über einem Jahr und sollte ursprünglich ein leuchtendes Beispiel für progressive Klimapolitik und lebenswerte Stadtgestaltung sein. Doch der erhoffte Erfolg ist in vielerlei Hinsicht ausgeblieben. Während einige Anwohner den neuen Platz als “Place to Be” feiern, sehen andere ihn als ein Fiasko mit katastrophalen Folgen für die Nachbarschaft!

Gas geben oder Bremse ziehen? Die Meinungen über den Superblock könnten nicht kontroverser sein! Auf der einen Seite stehen die enthusiastischen Unterstützer wie Fabian Holley und Lola Merz-Robinson, die den Superblock als angesagten Treffpunkt loben. “Hier hat man das Gefühl, Teil von etwas Großem zu sein!” schwärmt Fabian. Aber die Schattenseiten sind nicht zu übersehen. Jaap Vogel, ein langjähriger Anwohner, stellt nüchtern fest: „Es sind zwar weniger Autos unterwegs, aber genutzt wird dieser Platz nicht wirklich.”

Ein friedliches, aber leeres Zentrum der Widersprüche

Wenn Sie denken, dass die Augustenstraße in Stuttgart-West jetzt ein Mekka der Belebung ist, dann liegen Sie falsch! Der Platz strahlt eine friedliche Atmosphäre aus, doch es wird nur sehr wenig von der erhofften Aktivität sichtbar. Was ist hier los? Ist der Superblock ein erstklassiges Experiment oder ein gewaltiger Fehlschlag? Während Birgit Röhmer-Wolf die ansprechende Gestaltung lobt, zweifelt sie gleichzeitig an der Nutzung der unzähligen Sitzgelegenheiten: “Hier sitzt einfach niemand!”

Die Stadt Stuttgart hat gemeinsam mit dem Institut Stadt | Mobilität | Energie (ISME) eine umfangreiche Bürgerbeteiligung initiiert, um die Gestaltung des Superblocks zu planen, doch die kritischen Stimmen werden immer lauter. Kritiker wie Stephan Kluge machen den Entscheidungsträgern Vorwürfe: “Die Bedürfnisse der Anwohner wurden nicht ernst genommen!” Insbesondere der Verlust von Parkplätzen bringt viele Anwohner zur Verzweiflung.

Ein Scheitern der Bürgerbeteiligung?

Am 18. September 2022 begann der Superblock mit einem fulminanten Auftakt im Kulturzentrum Merlin, wo Bezirksvorsteher Bernhard Mellert die Idee als revolutionär verkaufte, doch die Realität spricht eine andere Sprache. Es folgten hitzige Diskussionen, aber was blieb? Die Sicherheit wurde erhöht und der Kfz-Durchgangsverkehr wurde unterbunden, dennoch bleibt eine Frage offen: Wo sind die Menschen?

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Schockierende Fakten über den Superblock!
1. Über 80% der Anwohner fühlen sich von dem Projekt nicht involviert!
2. Immer noch große Sorgen um den Parkplatzverlust!
3. Weniger Verkehr, aber kaum Besucher und Aktivitäten!

Die Antwort auf diese Fragen scheint derzeit im Nebel zu verschwinden. Obwohl es für die Anwohner von Stuttgart noch Möglichkeiten gibt, sich am Projekt zu beteiligen, bleibt die große Frage: Wird sich der Superblock in ein florierendes Herzstück der Gemeinschaft verwandeln, oder bleibt er ein trauriges Relikt unerfüllter Hoffnungen? Eines ist sicher: Der diskursive Sturm um den Superblock wird mit Sicherheit noch für reichlich Aufregung in der baden-württembergischen Metropole sorgen! Lesen Sie mehr darüber bei Stuttgarter Nachrichten und Stuttgart meine Stadt.

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