Am 27. Juni 2025 fand eine feierliche Immatrikulationszeremonie für 39 neue Vermessungstechniker:innen und 6 neue Geomatiker:innen im Regierungsbezirk Münster statt. Dr. Maria Lichtenstein, die Vorsitzende des Prüfungsausschusses, gratulierte den Absolvent:innen, die sich auf ihre neuen Berufe in der Geoinformationstechnologie freuen dürfen. Diese Berufe sind nicht nur zukunftsorientiert, sondern auch essenziell für die moderne Infrastruktur und Planung.

Vermessungstechniker:innen haben die Aufgabe, Geodaten für Bodenflächen zu ermitteln. Dazu gehört das Vermessen von Seen, Straßen und Häusern. Diese Daten sind entscheidend für den Neubau von Straßen sowie die ländliche Bodenordnung und die Erstellung von Navigationssystemen. Ebenso beherrschen Geomatiker:innen das Geodatenmanagement, welches die Erfassung, Verarbeitung und Visualisierung von digitalen und analogen Geodaten umfasst.

Ausbildung und Prüfungen

Die Ausbildung erfolgt in verschiedenen Ämtern der Kreise, bei öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren und in privaten Ingenieurbüros. Hierbei müssen Vermessungstechniker:innen Kenntnisse in Planungs-, Boden- und Baurecht nachweisen. Die Bezirksregierung Münster übernimmt die Koordination der Prüfungen und berät die Ausbildungsstellen. Wie bezreg-muenster.de berichtet, gab es besondere Leistungen: Die Prüfungsbesten unter den Vermessungstechniker:innen sind Henning Salk aus Herzebrock-Clarholz und Michael Wegner aus Rheine, während Alida Gerling als Prüfungsbeste Geomatikerin hervorsticht.

Die neuesten Absolvent:innen der Sommerabschlussprüfung 2025 sind Luiz Miguel Blechinger (Coesfeld), Benedikt Foks (Bochum), Alida Gerling (Bochum) und Daniel Slotsch (Gelsenkirchen). Bei den Winterprüfungen 2024/2025 konnten unter anderem Lars Schütze (Steinfurt) und Niklas Triphaus (Hasbergen) überzeugen.

Berufliche Perspektiven

Als staatlich anerkannte Ausbildungsberufe bieten sowohl Geomatiker:innen als auch Vermessungstechniker:innen (mit den Fachrichtungen Vermessung und Bergvermessung) große Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die brd.nrw.de hebt hervor, dass Ausbildende für ihre Lehrlinge eine angemessene Vergütung sicherstellen müssen. Darüber hinaus sind Fristen zur Anmeldung von Auszubildenden zur Zwischen- und Abschlussprüfung zu beachten.

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Die praxiserfahrenen Vermessungstechniker:innen sowie die spezialisierten Geomatiker:innen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung von Infrastruktur und Umwelt. Mit der Digitalisierung im Bauwesen werden ihre Rollen zunehmend wichtiger und der Bedarf an qualifizierten Fachkräften wächst stetig.

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