Am Dienstagabend, dem 20. Oktober 2026, gegen 21:25 Uhr, ertönte ein ohrenbetäubender Knall im Schlotheimer Ring in Mühlhausen. Unbekannte Täter hatten es auf die Briefkästen eines Mehrfamilienhauses abgesehen und schmissen einen Feuerwerkskörper durch den Einwurfschlitz eines der Kästen. Die anschließende Detonation war so stark, dass gleich drei Briefkästen erheblich beschädigt wurden. Zum Glück blieb es beim Sachschaden, niemand wurde verletzt – was man bei so einem Spektakel auch nicht erwarten würde.

Die Polizei im Unstrut-Hainich-Kreis hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach Zeugen, die etwas Verdächtiges bemerkt haben. Falls Sie etwas gesehen haben oder Hinweise geben können, wenden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 03601 4510 an die Beamten. Es ist nicht das erste Mal, dass solche Vorfälle in der Region passieren; ähnliche Taten wurden bereits in anderen Städten gemeldet. Im März dieses Jahres erlebte eine Briefkastenanlage in Senden ein ähnliches Schicksal, als zwei Jugendliche einen Feuerwerkskörper zündeten und damit die Postfächer unbrauchbar machten.

Zeugen gesucht

Trotz der Schwere des Vorfalls scheint das Glück auf Seiten der Anwohner zu sein, da keine Verletzten zu beklagen sind. Bei der Explosion in Mühlhausen könnte man fast meinen, es handele sich um einen misslungenen Scherz. Aber nach solchen Aktionen fragt man sich natürlich, was in den Köpfen der Täter vorgeht. Um die Taten zu stoppen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, ist die Mithilfe der Bevölkerung entscheidend.

Die Tatsache, dass solche Vorfälle immer wieder auftreten, lässt einen schaudern. Man fragt sich, wie viele Menschen sich ungestraft in der Dunkelheit verbergen können, um solchen Unsinn zu treiben. Auch in Senden wurde die Polizei aktiv und bat die Bürger um Hinweise – anscheinend ist das leider ein Problem, das nicht nur Mühlhausen betrifft. Wenn das Feuerwerk am Briefkasten zur neuen „Mode“ wird, was kommt dann als Nächstes?
Die Aufklärung solcher Vorfälle braucht Zeit, und die Ermittler sind auf die Augen und Ohren der Bürger angewiesen. Immerhin könnte der nächste Anruf vielleicht die entscheidende Spur liefern und die Täter zur Strecke bringen. So viel steht fest: Ein bisschen mehr Achtsamkeit und Aufmerksamkeit kann nicht schaden.