Am Sonntag, den 15. März 2026, lädt die Evangelische Martinskirche in Kornwestheim zu einem ganz besonderen Ereignis ein: Das Improvisationskonzert „In der Schwebe“ beginnt um 17 Uhr. Unter der musikalischen Leitung von Jelena Gartstein-Pohlmann und Arnd Pohlmann werden die Gäste in eine Welt voller Klänge entführt. Die beiden Künstler bringen eine einzigartige Kombination aus Orgel, Klavier und Gesang auf die Bühne, inspiriert von den beeindruckenden Bildern des Kornwestheimer Künstlers Christoph Hoch. Ein Highlight des Konzerts wird die Einbeziehung des Publikums in Klangcollagen sein, wodurch jeder Anwesende aktiv Teil des Erlebnisses wird. Der Eintritt ist frei, was die Veranstaltung besonders zugänglich macht. Mehr Informationen finden Sie in dem Artikel von den Stuttgarter Nachrichten.
Das Improvisationskonzert ist Teil eines breiteren kulturellen Angebots in Kornwestheim, das in der Saison 2025/2026 unter dem Motto „Kultur im Kwadrat“ steht. Dieses Konzept bezieht sich auf das „K“ im Herzen des Kornwestheimer Kulturkarrees und umfasst eine Vielzahl von Veranstaltungen wie Theater, Lesungen, Konzerte, Shows, Kabarett und Comedy. Besonders hervorzuheben ist ein inklusives Tanzprojekt, bei dem Profitänzer, Menschen mit Behinderung und sogar ein KI-Roboter zusammenarbeiten. Der Fokus liegt darauf, Kultur für alle erlebbar zu machen und die Vielfalt der Talente zu präsentieren, was auch in der Ausrichtung des Festivals „Buntes Treiben“ am letzten September-Wochenende deutlich wird, das eine Mischung aus spektakulären Darbietungen und professionellem Straßentheater bietet. Weitere Details dazu finden Sie auf der Webseite von Kultur im K.
Inklusion in der Kultur
Die Herausforderungen, vor denen Kultureinrichtungen heute stehen, sind vielfältig. Ein zentrales Thema ist die Inklusion, die sicherstellt, dass Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit zur kulturellen Teilhabe erhalten. Es geht nicht darum, dass alle Menschen immer überall dabei sein müssen, sondern darum, dass sie selbstbestimmt auswählen können, wo und wie sie teilnehmen möchten. Um Inklusion zu fördern, sind kreative Ideen und ein positiver Umgang mit Fehlern notwendig. Fehler sind in inklusiven Prozessen normal und sollten als Lernchancen betrachtet werden.
Ein wichtiger Punkt in diesem Zusammenhang ist die Identifikation von Barrieren, die inklusiven Entwicklungen im Weg stehen. Oft sind diese Barrieren auch mentaler Natur. Um eine wirkliche Teilhabe zu ermöglichen, ist es entscheidend, einen Dialog mit den betroffenen Menschen zu führen und Netzwerke zu schaffen, die Inklusion unterstützen. Diese Aspekte sind nicht nur für das Improvisationskonzert „In der Schwebe“ relevant, sondern für die gesamte kulturelle Landschaft Kornwestheims und darüber hinaus. Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie in dem Dossier über inklusive Kunst- und Kulturarbeit auf kulturelle-teilhabe-bw.de.