Am Samstagmittag, dem 24. Oktober 2026, kam es auf der B29 bei Schorndorf zu einem folgenschweren Verkehrsunfall, der für einige Aufregung sorgte. Gegen 13:50 Uhr geriet ein 35-jähriger Fahrer einer Corvette auf der nassen Fahrbahn aus bislang unbekannten Gründen ins Schleudern. Das schicke Gefährt prallte mehrfach gegen die Leitplanke und hinterließ nicht nur ein beschädigtes Auto, sondern auch eine gesperrte Fahrbahn in Richtung Aalen. Ganze mehrere Stunden lang mussten die Verkehrsteilnehmer auf Umleitungen ausweichen, was die Nerven mancher Autofahrer ziemlich strapazierte.

Laut Polizei belief sich der Sachschaden auf rund 80.000 Euro – ein ganz schöner Batzen, wenn man bedenkt, dass es sich um einen Einzelunfall handelte. Die Unfallstelle lag zwischen dem Grafenbergtunnel und dem Sünchentunnel, einem Abschnitt, der an einem Samstagmittag normalerweise recht belebt ist. Die Sperrung wurde erst nach mehreren Stunden aufgehoben, sodass die Autofahrer einige Geduld mitbringen mussten.

Pausenloser Verkehr auf der B29

Die B29 ist bekannt für ihre hohe Verkehrsdichte und die ständigen Herausforderungen, die sie mit sich bringt. bereits am 22. Oktober war die Strecke zwischen Schorndorf-Ost und dem Tunnel Sünchen aufgrund einer Unfallaufnahme gesperrt. Auch davor, am 20. Oktober, musste die Straße wegen eines Brandes in beiden Richtungen gesperrt werden. Der Verkehr auf dieser wichtigen Verbindung zwischen Aalen und Stuttgart ist ständig in Bewegung – und das oft mit unerfreulichen Unterbrechungen.

Wenn man sich die letzten Tage anschaut, wird schnell klar: Die B29 ist ein heißes Pflaster. Unfälle, Störungen und Sperrungen scheinen hier an der Tagesordnung zu sein. Am 19. Oktober, nur wenige Tage vor dem jüngsten Vorfall, wurde die Strecke zwischen Winterbach und Remshalden-Geradstetten wieder freigegeben, und auch andere Abschnitte waren in den Tagen zuvor immer wieder betroffen. Man fragt sich, ob die Fahrer sich nicht besser auf die Wetterbedingungen einstellen sollten, vor allem, wenn der Asphalt nass und rutschig ist.

Die Statistik lügt nicht

Die Polizei ist gesetzlich verpflichtet, Daten zu Verkehrsunfällen zu erfassen, die auf öffentlichen Wegen oder Plätzen geschehen. Dabei geht es nicht nur um die Unfälle mit Verletzten oder Toten, sondern auch um Sachschäden – wie es bei dem Corvette-Unfall der Fall war. Es ist interessant zu wissen, dass viele kleinere Unfälle, besonders solche ohne weitere Beteiligte, oft nicht polizeilich erfasst werden. Das könnte bedeuten, dass die tatsächliche Unfallzahl weit höher ist, als die offizielle Statistik es zeigt.

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Der Anteil nicht erfasster Unfälle könnte mit zunehmender Unfallschwere abnehmen. Gut möglich, dass viele Fahrer einfach denken, es sei nicht nötig, die Polizei zu rufen, wenn nur Blechschaden entstanden ist. Aber wie dem auch sei – die B29 wird wohl auch in Zukunft ein Ort sein, wo man die Augen aufhalten sollte. Vor allem, wenn der Himmel drohend grau ist und der Asphalt glänzt… Das ist nicht nur für die Corvette-Fahrer ein Grund zur Vorsicht.