Die Bahnfahrer zwischen Stuttgart und Ulm müssen sich im November auf einige Unannehmlichkeiten einstellen. Grund sind umfangreiche Bauarbeiten auf der Regionalexpresslinie RE 5, die in diesem Zeitraum stattfinden. Wer also plant, mit dem Zug zu reisen, sollte besser einen Blick auf den Fahrplan werfen – und das am besten schon jetzt!

Besonders betroffen sind die Nächte vom 23. auf den 24. November sowie vom 25. auf den 26. November. In diesen Nächten wird der gesamte Zugverkehr zwischen Stuttgart und Ulm eingestellt – und das von 21 bis 5 Uhr. Das ist ganz schön ärgerlich, wenn man bedenkt, dass man sich dann mit alternativen Verkehrsmitteln arrangieren muss. Die Deutsche Bahn empfiehlt in diesem Fall den RE 200, der von Plochingen bis zum Ulmer Hauptbahnhof fährt. Normalerweise endet dieser Zug in Wendlingen, aber zu diesen Zeiten gibt es eine Ausnahme. Für alle Reisenden, die in der Nacht vom 25. auf den 26. November unterwegs sind, steht zudem ein Bus-Ersatzverkehr zwischen Plochingen und Ulm zur Verfügung. Das klingt ja alles etwas nach Abenteuer, oder?

Bauarbeiten und ihre Auswirkungen

Doch nicht nur an den besagten Nächten wird es holprig. Auch am Donnerstag, den 5. November, wird der Streckenabschnitt zwischen Stuttgart und Esslingen von 22 bis 0 Uhr betroffen sein. Reisende müssen sich auf längere Fahrtzeiten einstellen. Aber keine Panik! Die S-Bahn-Linie S1 und der MEX 16 stehen als Alternativen bereit. Es könnte also schlimmer sein.

Was viele nicht wissen: Die Bauarbeiten sind Teil der Generalsanierung des deutschen Schienennetzes, die die Deutsche Bahn bis 2036 abschließen möchte. Ursprünglich war das Ende für 2030 geplant, aber wie es in der Welt der Züge oft der Fall ist, hat sich der Zeitplan etwas verschoben. Das bedeutet, dass wir noch eine ganze Weile mit Baustellen und Zugausfällen rechnen müssen. In Baden-Württemberg sind sogar einige Strecken wie Stuttgart–Ulm über Geislingen von dieser Verzögerung betroffen. Da fragt man sich schon: „Wann hat das endlich ein Ende?“

Die marode Infrastruktur ist ein großes Thema. Wer kennt es nicht? Verspätungen und Ausfälle sind an der Tagesordnung. Mehr als 40 stark befahrene Strecken sollen dringend modernisiert werden, aber das zieht sich. Die erste Generalsanierung wurde bereits im vergangenen Jahr auf der Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim abgeschlossen. Für die Zukunft sind also noch weitere Baustellen und Herausforderungen zu erwarten.

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Für alle Reisenden zwischen Stuttgart und Ulm heißt es also: Augen auf beim Fahrplan! Es ist eine gute Idee, sich im Vorfeld zu informieren, um bösen Überraschungen vorzubeugen. Vielleicht kann man ja auch einen kleinen Umweg einplanen und das Ganze als Teil der Reise betrachten. Denn manchmal ist der Weg das Ziel, oder?