Pfarrerin Elisabeth Brach, eine bekannte Krankenhausseelsorgerin, wird am 1. Juli in den Ruhestand treten. Ihre offizielle Verabschiedung fand bereits am Freitag, den 13. Juni um 18 Uhr in der Krankenhauskapelle des Nardini-Klinikums statt. Die Zeremonie wurde von Dekan Peter Butz geleitet, gefolgt von einem Empfang für Weggefährten und Kollegen.

Seit über zwei Jahrzehnten engagiert sich Brach in der Seelsorge, zunächst an der Uniklinik Homburg, wo sie 2005 eine Schwangerschaftsvertretung übernahm, und seit 2008 im Nardini-Klinikum Zweibrücken. Ihre KSA-Zusatzausbildung befähigte sie zur Krankenhausseelsorgerin, und seither hat sie zahlreichen Patienten und ihren Angehörigen Trost gespendet. Brach führte individuelle Gespräche, um Ängste zu mindern, und begleitete Sterbende mit Gebeten und Lieblingsliedern.

Vielfältige Aufgaben in der Seelsorge

Elisabeth Brach war nicht nur für die seelsorgerische Betreuung zuständig, sondern unterstützte auch das Pflegepersonal und die Schwesternschülerinnen. Zudem organisierte sie Einführungsgottesdienste und Aussegnungen für neue Ausbildungsjahrgänge. Ihr Engagement umfasste auch die Überbringung schwieriger Nachrichten, etwa den Tod eines Elternteils, was für viele Angehörige von großer Bedeutung war.

Zusätzlich zu ihrer seelsorgerischen Arbeit gründete sie im Jahr 2016 den Förderverein Himmelsbergkapelle e.V., der sich der Erhaltung der Krankenhauskapelle widmet. Der Verein organisierte diverse kulturelle Angebote, um den Zugang zur Kapelle zu sichern. Die letzte Veranstaltung des Vereins fand im Mai 2023 statt, jedoch sind die Besitzverhältnisse der Immobilie bislang ungeklärt.

Ein Blick in die Zukunft

Mit ihrem bevorstehenden Ruhestand plant Brach, sich intensiver um ihre fünf Enkelkinder zu kümmern. Ihre 20 Jahre in der Seelsorge haben viele positive Spuren hinterlassen, wobei ihr Engagement in der Frauenarbeit und die Vorbereitung der Präparanden in Winterbach zusätzliche Facetten ihres Lebenswerkes darstellen.

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Die Entscheidung von Elisabeth Brach, in den Ruhestand zu gehen, markiert das Ende einer Ära in der Krankenhausseelsorge des Nardini-Klinikums, wo sie unzählige Patienten und Angehörige in schwierigen Zeiten unterstützt hat. Ihre Nachfolge und die zukünftigen Entwicklungen des Fördervereins bleiben abzuwarten.

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