Schwäbische Genussreise: Jacqueline Salzmann und Felix Szichta setzen auf Tradition und Innovation in Waiblingens Gastronomie
In Waiblingen tut sich was! Die beiden jungen Gastronomen Jacqueline Salzmann und Felix Szichta haben ihre Leidenschaft für die schwäbische Küche in gleich zwei Restaurants verwirklicht. Da wäre zunächst die Kelterstube in Korb, die sich, wie man so schön sagt, eher traditionell gibt. Ein Ort, wo die Schwäbische Küche in all ihren Facetten glänzen kann – und das seit mehr als drei Jahren. Doch das Leben ist nicht immer ein Zuckerschlecken. Ein Wasserschaden während des Betriebsurlaubs hat die Kelterstube vorübergehend in die Knie gezwungen. Glücklicherweise konnte das Restaurant mit Verzögerung wieder öffnen, auch wenn der Lagerraum noch ein wenig aufpoliert werden musste.
Und dann gibt es da noch die Gerberstube beim Bädertörle in Waiblingen. Ursprünglich als Pop-up-Projekt ins Leben gerufen, hat sich dieser Ort mittlerweile zu einem festen Bestandteil der lokalen Gastronomieszene entwickelt. Hier, umgeben von den charmanten Natursteinmauern, wird das kulinarische Angebot bis zum 9. November 2025 weiter bestehen. Die Terrasse an der Rems bleibt auch in der kühleren Jahreszeit offen – eine ganz besondere Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt. Von der Speisekarte, die an die Geschichte des Hauses als Gerberei und das frühere Tapas-Restaurant „Teneria“ anknüpft, bekommt man einfach nicht genug. Von Maultaschen über Rostbraten bis hin zu „Schwapas“ – schwäbische Tapas, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen!
Ein Team mit Zukunftsplänen
Die beiden Gastronomen haben mit ihrer Schwester Annika Szichta eine dritte Geschäftsführerin ins Boot geholt, die ab Januar in das Familienunternehmen einsteigen will. Das Trio ist fest entschlossen, trotz der Herausforderungen wie dem Fachkräftemangel in der Küche und dem allgemeinen wirtschaftlichen Pessimismus, weiter zu investieren und ihre Betriebe auszubauen. Die Kelterstube soll am 11. November 2025 wieder regulär von Dienstag bis Sonntag geöffnet werden. Ein ambitioniertes Ziel, da die beiden nicht ausschließen, die Kelterstube und die Gerberstube parallel zu betreiben – vorausgesetzt, sie finden genug Personal. Und das ist eine Herausforderung, die nicht zu unterschätzen ist.
In der Gerberstube und Umgebung dürfen sich die Gäste über ein neues Mittagsangebot freuen. Das Konzept scheint gut anzukommen, und die Betreiber sind optimistisch, dass sie auch in Zukunft auf dem richtigen Kurs bleiben. Küchenchef Felix Szichta, der seine Ausbildung in Baiersbronn absolvierte, hat sich zum Ziel gesetzt, die traditionelle schwäbische Küche mit modernen Essgewohnheiten zu kombinieren – eine spannende Mischung, die es wert ist, entdeckt zu werden.
Eine gastronomische Entdeckungsreise
Der Charme der Gerberstube liegt nicht nur in der Speisekarte, sondern auch in der Atmosphäre, die durch die liebevoll gestalteten Räumlichkeiten entsteht. Vor der Eröffnung haben die beiden Gastronomen nächtelang an Renovierungsarbeiten und Anpassungen gefeilt. Der neue Anstrich, die gemütlichen Sitzgelegenheiten – all das trägt zur einladenden Umgebung bei. Die Gerberstube ist mehr als nur ein Restaurant; es ist ein Ort, an dem man sich wohlfühlt.
Die Herausforderungen sind groß, aber die Begeisterung der Betreiber ist es auch. Salzmänner und Szichta geben nicht auf und zeigen, dass sie bereit sind, für ihre Träume zu kämpfen. In dieser bewegten Zeit der Gastronomie zeigt sich, dass mit kreativem Denken und einem starken Teamgeist auch in schwierigen Zeiten neue Wege gefunden werden können. Bleiben wir also gespannt, wie es mit den beiden Stuben weitergeht!
