Drama in der Europahalle: Tigers Tübingen verlieren nach Verlängerung gegen PS Karlsruhe Lions
Am Samstagabend, dem 24. Oktober 2026, war die Europahalle in Karlsruhe ein Schauplatz voller Emotionen und Spannung, als die Tigers Tübingen in einem packenden Derby auf die PS Karlsruhe Lions trafen. Die Zuschauer konnten sich auf ein Basketballspiel der Extraklasse freuen, doch am Ende blieb den Tübingern nur die bittere Erkenntnis: Die Partie endete mit 83:87 nach Verlängerung. Ein echtes Drama, das die Erfolgsserie der Tigers, die zuvor drei Siege in Folge gefeiert hatten, abrupt stoppte.
Die ersten Spielminuten waren für die Tübinger alles andere als erfreulich. Nach 14 Minuten lag man bereits mit 39:22 in Rückstand. Die Defensive war anfangs schwach, und die Lions nutzten jede Gelegenheit, um das Spiel zu dominieren. Doch die Tigers gaben nicht auf und kämpften sich bis zur Halbzeit auf 40:47 heran. Isaac Haney und Tim Smith, die beiden Hauptakteure der Aufholjagd, sorgten dafür, dass die Hoffnung auf einen Sieg nicht erlosch. Haney, der mit 20 Punkten Tübingens Topscorer war, und Smith zusammen erzielten sie unglaubliche 40 Punkte. Diese beiden Spieler waren wie ein Lichtblick in einem dunklen Tunnel.
Die Wende und das Drama in der Schlussphase
Die zweite Halbzeit begann, und die Tigers zeigten ihren Kampfgeist. Sie verkürzten den Rückstand weiter und es wurde richtig spannend. In der Schlussphase wechselte die Führung hin und her. 26,6 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit hatte Tübingen sogar die Chance auf den Sieg. Doch Jesse „Jason“ Ani beging kurz vor Schluss ein Offensivfoul, und die Lions glichen aus. Und so ging es in die Verlängerung, wo das Drama seinen Höhepunkt fand.
Hier schwanden den personell geschwächten Tigers, die ohne ihren Spielmacher Aiden Warnholtz auskommen mussten, die Kräfte. Man merkte, dass Haney, der oft den Ball bringen musste, nicht in seiner gewohnten Rolle war. In der Verlängerung übernahm Isaiah Hart für Karlsruhe, brachte sein Team mit 83:80 in Führung. Ein Ballverlust von Haney, der in dieser Phase einfach nicht mehr seine gewohnte Stärke zeigen konnte, führte dazu, dass Wesley Oba per Dunking auf 85:81 erhöhte. Hart stellte schließlich auf 87:81, und Simon Feneberg konnte nur noch auf 87:83 verkürzen. Die 19 Ballverluste der Tigers, die Trainer Félix Banobre als entscheidend für die Niederlage bezeichnete, waren schlussendlich zu viel, um den Sieg noch zu retten.
Ein Blick auf die Tabelle und Ausblick auf die nächsten Spiele
Nach dieser Niederlage stehen die Tigers Tübingen mit drei Siegen und drei Niederlagen auf Tabellenplatz acht. Am kommenden Samstag, dem 31. Oktober 2026, wartet bereits das nächste Spiel auf die Tigers. Dann treten sie auswärts bei den Gießen 46ers an. Die Frage ist, ob sie sich von diesem emotionalen Rückschlag erholen können und wieder zu ihrer alten Stärke finden. Die Fans in Stuttgart und Umgebung hoffen auf ein aufregendes Spiel und darauf, dass die Tigers ihre Erfolgsserie bald fortsetzen können. Nach der letzten Niederlage bleibt nur zu sagen: Kopf hoch, Tigers! Es geht weiter!
