Heute ist der 27.10.2026, und in der Stuttgarter Umgebung gibt es wieder frischen Wind in der Kreisliga. Der SV Fellbach II und der SV Zainingen haben kürzlich Trainerwechsel vorgenommen, die für neue Impulse sorgen sollen. Man könnte sagen, es ist eine Zeit des Umbruchs – die Frage ist nur, ob die Veränderungen auch die gewünschten Erfolge bringen.

Beim SV Fellbach II hat Naoufel Jaouadi das Traineramt der U23 übernommen. Ein bekanntes Gesicht, denn er kennt den Verein bereits aus seiner Zeit als Jugendtrainer und hat auch selbst in der Ü32 gespielt. Ruggero Acri steht ihm vorübergehend zur Seite. Die bisherige Zusammenarbeit mit Trainer Alexios Asteris und Co-Trainer Nikolaos Akritidis wurde beendet, und das hat seine Gründe: Nach zehn Spielen steht der SV Fellbach II mit nur acht Punkten auf einem enttäuschenden 14. Platz von 15. Die Bilanz von zwei Siegen, zwei Unentschieden und sechs Niederlagen spricht Bände. Das Torverhältnis von 18:33 ist nicht gerade das, was man sich erhofft hatte. Da wird schnell klar, dass der Fokus jetzt darauf liegt, als Mannschaft zusammenzuwachsen und den Klassenerhalt zu sichern. Es bleibt spannend, ob Jaouadi diese Herausforderung meistern kann.

SV Zainingen im Umbruch

Ganz anders sieht die Situation beim SV Zainingen aus. Hier wurde die Zusammenarbeit mit Trainer Timo Schweizer beendet, obwohl die Mannschaft nach neun Spielen mit 17 Punkten auf dem dritten Platz der Kreisliga A1 Alb steht. Die Bilanz mit fünf Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen lässt sich durchaus sehen. Doch der Verein sieht das Saisonziel in weite Ferne gerückt, und die erwartete Leistungsfähigkeit blieb bis jetzt aus. Schweizer hatte zuvor viele Jahre als Spieler für den SV Zainingen aktiv und war knapp eineinhalb Jahre Trainer. Auch hier hat der Verein seinen Dank für sein Engagement ausgesprochen und ihm alles Gute gewünscht.

In der Übergangszeit wird das Trainerteam von Simon und Adrian Stickel übernommen, bis ein neuer Trainer gefunden ist. Zainingen ist punktgleich mit der viertplatzierten SGM Hayingen/Zwiefalten/Pfronstetten, hat aber noch einige Punkte gut zu machen, um die Konkurrenz hinter sich zu lassen. Der Spitzenreiter, die SGM Bremelau/Granheim, hat nach zehn Spielen bereits 25 Punkte gesammelt. Da könnte man fast schon von einem kleinen Wettlauf sprechen.

Ein Blick in die Zukunft

Ein interessanter Aspekt ist, dass Markus Hummel zur kommenden Saison die sportliche Leitung beim SV Fellbach II übernehmen wird. Der 47-Jährige folgt auf Mario Palomba und bringt viel Erfahrung mit, denn er war zuletzt zehn Jahre lang Trainer beim TV Kemnat. Hummel könnte genau der richtige Mann sein, um frischen Wind in das Team zu bringen und eine neue Ära einzuleiten.

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Die kommenden Spiele werden zeigen, ob die Trainerwechsel den gewünschten Effekt haben. In der Kreisliga ist alles möglich, und die Fans dürfen gespannt sein, ob sich der Wind in Fellbach und Zainingen bald in eine positive Richtung dreht.