Tim Deininger wird Erster Bürgermeister von Fellbach und bringt frischen Wind in die Stadt
Eine spannende Zeit steht Fellbach bevor! Am Dienstag, dem 20. Oktober 2026, wurde Tim Deininger in einer Sitzung des Gemeinderats als Erster Bürgermeister vereidigt. Mit seinem neuen Amt, das er im November antreten wird, bringt der 35-Jährige frischen Wind in die Stadt. In den vergangenen Wochen hat er bereits intensiv Kontakt zur Fellbacher Bevölkerung und dem Verwaltungsteam aufgenommen und sich mit aktuellen Themen auseinandergesetzt. Ein guter „Start vor dem Start“ – so bezeichnete Deininger seine ersten Erfahrungen in der Stadt, die auch durch die Veranstaltung des Fellbacher Herbstes abgerundet wurden.
Oberbürgermeisterin Gabriele Zull zeigte sich überzeugt von der Wahl Deiningers und bezeichnete sie als „sehr gute Entscheidung“. Zuvor war Deininger Kämmerer in Herrenberg, wo er seit sieben Jahren für die städtischen Finanzen und wichtige Entscheidungen verantwortlich war. Auch Herrenbergs Oberbürgermeister Nico Reith und Erster Bürgermeister Stefan Metzing gratulierten Deininger und würdigten seine finanzwirtschaftliche Kompetenz sowie sein Verständnis für die Anliegen der Bürger.
Ein neuer Abschnitt
Unweigerlich wird Deininger in Fellbach das Dezernat 2 übernehmen, welches die Kämmerei, das Amt für Grundstücksverkehr, das Amt für öffentliche Ordnung und die Wirtschaftsförderung umfasst. Er äußerte sich zuversichtlich über das Vertrauen, das ihm der Gemeinderat entgegenbringt. Gleichzeitig blickt er wehmütig auf seinen Abschied aus Herrenberg zurück, wo er wertvolle Erfahrungen mit vielen engagierten Menschen gesammelt hat. „Ein Teil meines Herzens wird immer in Herrenberg und besonders in Mönchberg bleiben“, so Deininger.
Die Amtseinführung wurde musikalisch vom Quartett „Klarismatic“ unter der Leitung von Matthias Kuch, dem Leiter der Fellbacher Musikschule, begleitet. Mit zwei stimmungsvollen Stücken sorgten die jungen Musiker für einen festlichen Rahmen, der die Bedeutung des Moments unterstrich. Für Deininger ist das Bürgermeisteramt eine große Ehre, und er plant, nicht den einfachsten oder schnellsten Weg zu wählen, sondern den sinnvollsten – das verspricht spannende Entwicklungen für die Stadt.
Kommunale Verantwortung
Natürlich spielen Bürgermeister:innen eine zentrale Rolle in der Kommunalpolitik, die unser unmittelbares Lebensumfeld betrifft. Sei es der Zustand von Gehwegen, Spielplätzen oder die Organisation von Schulbussen – all diese Themen haben direkten Einfluss auf unseren Alltag. In Baden-Württemberg werden Bürgermeister:innen und Gemeinderäte direkt von den Bürger:innen gewählt, was ihnen die Möglichkeit gibt, aktiv an politischen Entscheidungen teilzuhaben. Das zeigt, wie wichtig es ist, dass die Bürger:innen sich einbringen und mitgestalten.
Die Herausforderungen, die Deininger in Fellbach erwartet, sind vielfältig. Doch mit seiner Erfahrung und dem Rückhalt der Bürger:innen und des Gemeinderats wird er sicherlich einen positiven Einfluss auf die Stadt nehmen. Was er aus Herrenberg mitbringt, wird sich in den kommenden Monaten und Jahren zeigen: neue Ideen, frischer Wind und das Bestreben, die Lebensqualität in Fellbach weiter zu verbessern. Wir sind gespannt, was die nächsten Schritte bringen werden!
