Im Rems-Murr-Kreis sind erneut Senioren Opfer von Trickbetrügern geworden. Zwei Vorfälle ereigneten sich am Samstag, den 21. Juni 2025, in Backnang. Laut ZVW wurde ein älteres Ehepaar in der Straße „Im Biegel“ angesprochen. Der Täter bat um Wechselgeld für eine Zwei-Euro-Münze, was die 81-jährige Frau in eine Falle lockte.

Die Polizei geht davon aus, dass auch andere Senioren in der Umgebung angesprochen wurden. Es wird daher empfohlen, aufmerksam zu sein und verdächtige Personen zu melden.

Schockanrufe als Methode

Ein weiterer grausamer Trick wird durch die Schockanruf-Methode demonstriert, die in einem ähnlichen Fall in Schorndorf am 23. Mai 2025 angewandt wurde. Hierbei meldete sich eine vermeintliche Enkelin telefonisch und gab vor, in einen tödlichen Unfall verwickelt zu sein. Die Seniorin wurde am Telefon von einer angeblichen Polizistin überzeugt, hohe Kautionen zu zahlen, um ihre „Enkelin“ aus dem Gefängnis zu retten. Infolge dieser manipulativen Taktik übergab die Seniorin Bargeld und Wertgegenstände im sechsstelligen Bereich, wie die Stuttgarter Nachrichten berichteten.

Bei diesem Vorfall gab es eine genaue Täterbeschreibung. Der Betrüger wurde als etwa 40 bis 45 Jahre alt, circa 1,70 Meter groß, mit mittelbraunem Haar und akzentfreiem Hochdeutsch sprachend beschrieben. Die Übergabe des Geldes fand in einem blickdichten Beutel statt und geschah gegen 13 Uhr an der Haustür der Seniorin.

Ermittlungen und Prävention

Die Kriminalpolizei Waiblingen hat die Ermittlungen zu beiden Vorfällen aufgenommen. Die Bevölkerung ist aufgerufen, Hinweise zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen oder Beobachtungen zu geben. Kontakt kann dazu über die Rufnummer 0 73 61/58 00 oder jede Polizeidienststelle aufgenommen werden.

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Zusätzlich bietet die Polizei wertvolle Tipps zum Schutz vor Betrug auf ihrer Beratungsseite an. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Senioren und deren Angehörige sich über solche Betrugsmaschen informieren, um rechtzeitig Maßnahmen ergreifen und sich schützen zu können.