Die MINT-AG der Klasse 8 und 9 der Max-Eyth-Realschule in Backnang hat beim Realschulwettbewerb „NANU?!“ den ersten Platz gewonnen. Der Wettbewerb, der für die Förderung von Unterricht in den Naturwissenschaften steht, fand in der experimenta im Science Center in Heilbronn statt. Das Projekt der Max-Eyth-Realschule mit dem Titel „Saubere Wäsche, sauberes Gewissen – Wir entwickeln ein Öko-Waschmittel aus Kastanien“ überzeugte dabei die Jury, die unter anderem auch Kultusministerin Theresa Schopper als Schirmherrin des Wettbewerbs umfasst. baden-wuerttemberg.de berichtet, dass die Preisverleihung eine Wertschätzung für kreative Ansätze und innovative Lehrmethoden darstellt.

Kultusstaatssekretärin Sandra Boser gratulierte den Preisträgern und lobte deren Kreativität und Ausdauer. Der Wettbewerb „NANU?!“, der für „Neues aus dem Naturwissenschaftlichen Unterricht“ steht, möchte Lehrkräfte ermutigen, neue und innovative Lehransätze in den MINT-Fächern zu nutzen.

Preisträger und Projekte

Die ersten Plätze wurden wie folgt vergeben:

  • Erster Platz: MINT-AG der Max-Eyth-Realschule, Projekt „Saubere Wäsche, sauberes Gewissen – Wir entwickeln ein Öko-Waschmittel aus Kastanien“
  • Zweiter Platz: Forscherwerkstatt des Schulverbunds Frommern, Projekt „Ich kleb dir eine! Die Welt der Klebstoffe“
  • Dritter Platz: Klasse 5b der Realschule Eberbach, Projekt „Forschen wie Naturwissenschaftler: Wir erforschen das Hühnerei!“

Zusätzlich wurde ein Sonderpreis von Professorin Dr. Bärbel Renner an die Talentklasse der Hölderlin-Realschule Lauffen am Neckar für das Projekt „HappyBee – Sind unsere Honigbienen wirklich so glücklich?!“ vergeben. Weitere Schulen, die im Finale vertreten waren, sind die Realschule im Aurain Bietigheim-Bissingen, die Eichendorff-Realschule Gottmadingen, die Mörike-Realschule Heilbronn, die Friedrich-Adler-Realschule Laupheim und das Alfred-Delp-Schulzentrum Ubstadt-Weiher.

Wettbewerbe zur Förderung von MINT-Fächern

Neben dem „NANU?!“-Wettbewerb gibt es in Deutschland zahlreiche weitere Wettbewerbe zur Förderung der MINT-Fächer. Ein Beispiel dafür ist der bundesweite Physikwettbewerb, der vom 24. bis 28. Mai 2025 in München stattfand. Hier nahmen 29 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie 9 betreuende Lehrkräfte teil. Am Camerloher-Gymnasium in Freising fand ein Experimentiertag statt, und die Wettbewerbsaufgaben umfassten unter anderem die Berechnung der Okkultation des Mars durch den Mond. Diese Wettbewerbe zielen darauf ab, das Interesse an Physik zu fördern und die Begabungsentwicklung zu unterstützen. Dabei werden verschiedene Hilfsmittel wie haushaltsübliche Messmittel oder phyikbezogene Apps erlaubt, um den Schülerinnen und Schülern eine möglichst breite Experimentierfreiheit zu geben. mnu.de beschreibt weitere Details und die Struktur des Wettbewerbs.

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Die Vielfalt und Kreativität der Projekte in den MINT-Fächern zeigt eindrucksvoll, wie engagiert Lehrkräfte und Schüler in Deutschland für eine zukunftsorientierte Bildung arbeiten. Es bleibt zu hoffen, dass solche Wettbewerbe weiterhin durchgeführt werden und das Interesse an Naturwissenschaften fördern.