Ulm kämpft um Meistertitel: Ein Duell mit Bayern und NBA-Draft-Stars!
Die Ulmer Basketballer standen am 24. Juni 2025 vor einer entscheidenden Aufgabe, als sie im vierten Spiel der BBL-Finalserie gegen den FC Bayern Basketball antraten. Mit dem Ziel, die Deutsche Meisterschaft zu gewinnen, verlor das Team jedoch, was ihre Chancen auf den Titel im Moment verblassen ließ. Mit einem finalen Ergebnis von 67:53 gehen die Ulmer ins entscheidende Spiel am 26. Juni in München, um ihre letzte Möglichkeit auf den Titel zu wahren, während die Übertragung durch den Bayrischen Rundfunk erfolgt, wie SWR berichtet.
Der Verlauf des Spiels war von Startschwierigkeiten gezeichnet. Ulm traf in den ersten fünf Minuten nur einen Wurf und sah sich schnell mit einem Rückstand von 8:3 konfrontiert. Tobias Jensen gelang es, den Anschluss mit einem Ausgleich zum 8:8 zu finden, doch München konnte die Führung bis zur ersten Viertelpause auf 19:13 ausbauen. Auffällig war, dass Ulm im ersten Viertel lediglich einen Assist und gleich sechs Turnover verzeichnete, was den Druck auf das Team erhöhte.
Schwankende Leistung und Entscheidungsfindung
Trotz der Herausforderungen konnte Ulm im zweiten Viertel durch Tobias Jensen, der zehn Punkte erzielte, einen zwischenzeitlichen Führungswechsel vollziehen. Mit einem 27:26-Vorsprung kurz vor der Halbzeitpause endete das Viertel dann in einem Unentschieden von 32:32. Der dritte Abschnitt jedoch brachte weniger Punkte auf beiden Seiten: Es kam zu einem defensiven Schlagabtausch, bevor Shabazz Napier von Bayern die Führung mit einem Dreipunkt-Wurf auf 49:44 forcierte. Die Ulmer hatten bis zu diesem Zeitpunkt mit nur zwei Punkten im letzten Viertel Schwierigkeiten und sahen sich einer 14-Punkte-Rücklage gegenüber, als das Spiel mit dem Endstand von 67:53 zugunsten Münchens endete.
Die Unsicherheiten in Bezug auf die Aufstellung von Ben Saraf und Noa Essengue, die sich für den NBA Draft angemeldet haben, bleiben ein wichtiges Thema. Tagesschau berichtet, dass Noa Essengue in New York unter den Bewerbern für den Draft war, während Ben Saraf im Kader für das letzte Spiel stehen wird. Ulms Sportdirektor Thorsten Leibenath äußerte sich kritisch zu den Herausforderungen der Terminierung, da der Verein einen Antrag auf Verlegung der Finalspiele stellte, der jedoch abgelehnt wurde.
Historische Möglichkeiten und Teamgeist
Für ratiopharm Ulm besteht weiterhin die Möglichkeit, den zweiten Titel der Vereinsgeschichte zu gewinnen. Sie führen derzeit in der Best-of-five-Serie mit 2:1, sind im Jahr 2025 zuhause ungeschlagen und konnten mit einem Heimsieg gegen München die Meisterschaft perfekt machen. Es bleibt zu hoffen, dass das Team auf die Performances der letzten Spiele aufbauen kann, um die Meisterschaft doch noch nach Ulm zu holen.
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