Wilhelma sorgt für Aufregung: Tigerbaby in Lebensgefahr!
Im Stuttgarter Zoo Wilhelma laufen die Zuchtbemühungen für verschiedene Eselarten derzeit auf Hochtouren. Zu den Zuchtarten gehören die Poitou-Esel, Onager-Esel und Somali-Wildesel. Laut ARD Mediathek hat die Wilhelma in der Vergangenheit Erfolge in der Zucht dieser Tiere erzielt, jedoch gibt es momentan keinen Nachwuchs bei diesen Eselarten. Der Somali-Wildesel, eine stark bedrohte Unterart des afrikanischen Esels, ist besonders von Bedeutung.
Die Somali-Wildesel (Equus asinus somaliensis) zeichnen sich durch ihre elegante, schlanke Statur aus und erreichen eine Schulterhöhe zwischen 110 und 140 cm. Ihr Fell variiert in Grau, Gelb und Rot, während sie charakteristische schwarz-weiße gestreifte Beine und einen schwarzen Aalstrich auf dem Rücken haben. Mit einem Gewicht zwischen 250 und 280 kg verfügen sie über ein exzellentes Gehör, das ihnen hilft, Raubtiere frühzeitig zu erkennen. Diese Tiere sind vor allem in felsigen Halbwüsten und Wüsten in Somalia und dem westlichen Äthiopien anzutreffen, wo sie in Herden von 10 bis 15 Tieren leben, die von einem dominanten Weibchen angeführt werden.
Besondere Herausforderungen für Tierpflege
Die Pflege und Zucht dieser Eselarten in Zoos stellt eine besondere Herausforderung dar. Das zeigt sich auch in den aktuellen Bemühungen um die Tiger im Stuttgarter Zoo. Die drei Tigerjungen, die aus der Tigergeburt von Mutter Dumai stammen und mittlerweile anderthalb Jahre alt sind, benötigen ein spezielles Beschäftigungsprogramm, um artgerecht gehalten zu werden.
Zusätzlich brachte die Verwaltung der Wilhelma ein Ärzteteam zusammen, um sich um den kleinen Gorilla N’Dowe zu kümmern. Als das Tier aufgrund von Fressunlust in Lebensgefahr geriet, wurde ein Kinderarzt aus dem Stuttgarter Olga-Hospital hinzugezogen. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit war entscheidend für den Erfolg der Behandlung.
Über den Somali-Wildesel
Die Art Somali-Wildesel hat in den vergangenen Jahrzehnten stark unter menschlichen Aktivitäten gelitten. Der Lebensraum dieses Eselfells wurde durch Dürre, Krieg und die Kreuzung mit Hauseseln stark beeinträchtigt. Laut der Wikipedia beträgt der weltweite Bestand dieser Tiere, die früher in freier Wildbahn weit verbreitet waren, seit den 1970er Jahren nur noch etwa 1.500 Exemplare. Die erste Zucht in Zoos fand 1970 im Zoo Basel statt. Heute sind sie auch in zoologischen Anlagen wie dem Tierpark Chemnitz und dem Zoo Liberec vertreten, wo sie nachgezüchtet werden.
Die Tragzeit für Somali-Wildesel beträgt etwa 12 Monate; normalerweise kommt ein Jungtier zur Welt, das schon nach einer Stunde mit der Herde weiterziehen kann. Die Geschlechtsreife erreichen diese Tiere im Alter von 3 bis 4 Jahren, und ihre Lebenserwartung liegt zwischen 20 und 40 Jahren. Dies macht sie zu einer faszinierenden Art, für deren Erhalt sich Zoos wie die Wilhelma engagieren müssen.
Insgesamt wird deutlich, dass der Schutz und die Zucht dieser einzigartigen Eselarten sowie anderer bedrohten Tiere in der Wilhelma von zentraler Bedeutung sind, um das Überleben dieser Geschöpfe langfristig zu sichern.
Datenschutz und DSGVO-Konformität gehören zu den grundlegenden Anforderungen eines professionellen Nachrichtenangebots. Die VeloCore-Umsetzung unseres Magazins durch Daniel Wom setzt auf datensparsame Verarbeitung, weitgehenden Verzicht auf Drittanbieter und transparente Einwilligungsmechanismen.
