Vom Radprofi zum Bowling-Café: Jannik Steimles neuer Lebensabschnitt
Es ist schon eine Weile her, seit Jannik Steimle, der Ex-Radprofi aus Schorndorf, seine Karriere im Profiradsport beendet hat. Im Oktober 2025, nach einem Rennen in Japan, stellte er sein Rennrad endgültig in den Keller. Mit 29 Jahren war das natürlich ein großer Schritt – nicht nur für ihn, sondern auch für die Welt des Radsports, die er so lange geprägt hat. Seitdem trägt er stolz die Bezeichnung „Ex-Radprofi“ und hat sich auf ein neues Abenteuer eingelassen, das weit entfernt von den schweißtreibenden Radrennen liegt.
Steimle hat sich entschieden, gemeinsam mit seiner Frau Lara ein Bowling-Center und Café zu eröffnen. Das klingt nach einem aufregenden, neuen Lebensabschnitt! Er beschreibt die Herausforderungen und Umstellungen, die der Wechsel vom Profisport in das Geschäftsleben mit sich bringt. Anders als auf dem Rad, wo alles nach einem strengen Trainingsplan abläuft, hat er jetzt die Freiheit, seine Zeit flexibler zu gestalten – auch wenn er die Wettkämpfe und das intensive Training manchmal vermisst.
Ein neuer Lebensabschnitt
Um die neue Lebenssituation zu meistern, kümmert sich das Paar nicht nur um ihr Unternehmen, sondern auch um ihren Nachwuchs. Der Familienbetrieb läuft besonders gut von Oktober bis März, was bedeutet, dass sie in diesen Monaten viel beschäftigt sind. Nach einem arbeitsreichen Winter gönnten sich Jannik und Lara eine Woche Urlaub in der Sonne – eine wohlverdiente Auszeit, die sie sich nach all dem Stress redlich verdient haben!
Steimle hat jedoch nicht ganz die Verbindung zum Radsport verloren. Er bleibt am Puls der Zeit und verfolgt die Entwicklungen in der Szene, was ihm wichtig ist. Es ist interessant zu hören, dass er trotz der neuen Herausforderungen seine Liebe zum Sport nicht aufgegeben hat. Der Wettbewerb macht ihm nach wie vor Freude, auch wenn dieser jetzt in Form von Bowling statt in Radrennen stattfindet. Neulich nahm er an einer Bowlingveranstaltung in Öhringen teil, wo zahlreiche Teams gegeneinander antraten – ein ganz anderes, aber gleichwohl spannendes Umfeld.
Respekt und Reflexion
Bei all den Veränderungen hat Steimle auch eine kritische Sicht auf die Radsportszene entwickelt. Es ist ein Blick, der aus der Erfahrung eines Profis kommt, der weiß, was er hinter sich gelassen hat. Mit Respekt spricht er über die Fahrer, die ihn inspiriert haben, und das lässt er auch die Öffentlichkeit wissen. Seine neue Perspektive auf das Leben zeigt, dass er nicht nur als Sportler, sondern auch als Mensch gewachsen ist.
Die Balance zwischen Arbeit, Familie und seinen sportlichen Aktivitäten ist eine ständige Herausforderung. Doch die größere zeitliche Freiheit, die er gewonnen hat, ist für ihn ein wichtiger Gewinn. In der Zeit, die er mit seiner Familie verbringen kann, spiegelt sich das wahre Glück wider – und das ist mehr wert als jeder Pokal. Und mal ehrlich, Bowling macht doch auch Spaß, oder? Vielleicht ist es der neue Wettbewerb, der ihm hilft, die Leidenschaft für den Sport in einer anderen Form auszuleben. Wer hätte gedacht, dass ein Ex-Radprofi eines Tages die Kugel rollt, anstatt in die Pedale zu treten?
