Cornelia Murr: Künstlerische Selbstfindung auf Tour – Ein Exklusiv-Interview!
Die britisch-amerikanische Singer-Songwriterin Cornelia Murr befindet sich derzeit auf ihrer Tour mit Matt Maltese, die unter dem Titel „Tour for You My Whole Life“ bekannt ist. Während sie im Dialog mit Journalisten ist, meldet sie sich aus einem vollgepackten Van an der Ostküste der USA. Murr managt ihre eigene Tour und kümmert sich um Logistik wie Gästelisten, Ausgaben und die Wartung des Fahrzeugs. In einem Gespräch beschreibt sie die Herausforderungen und den Arbeitsaufwand dieser Aufgaben als überwältigend, während gleichzeitig mehrere Gedanken in ihrem Kopf herumschwirren. Dennoch hebt sie ihren selbstgemachten Künstlerstatus hervor und ihre Bereitschaft, in allen Aspekten ihrer Karriere aktiv zu sein. Laut Daily Californian hat sich Murr trotz ihres Erfolges in ihrer Herangehensweise ans Songwriting nicht wesentlich verändert, das sie seit ihrer Kindheit praktiziert.
Ihr neues Album „Run to the Center“ reflektiert Murrs sich entwickelnde Karriere und markiert eine thematische Abkehr von ihrem Debütalbum „Lake Tear of the Clouds“. In diesem neuen Werk geht es hauptsächlich um Themen wie Alter und Zeit, insbesondere aus der Perspektive einer Frau in ihren 30ern. Murr beschreibt das Album als eine Reflexion über den Spannungsbogen zwischen dem Streben nach beruflichen Träumen und persönlichen Lebensmeilensteinen. Sie stellt fest, dass ihre Beziehung zu früheren Songs sich mit der Zeit verändert, und hebt hervor, wie wichtig es ist, sich an positiven Momenten zu erfreuen. „Nehmt euch Zeit, die guten Zeiten zu schätzen, denn sie sind nicht immer garantiert“, sagt sie. Am 21. Oktober wird sie im Fox Theater in Boulder eröffnen.
Einblicke in den kreativen Prozess
In einem Interview mit Off the Record Press beschreibt Murr, dass ihre Songs oft mit einer einzelnen Zeile und Melodie beginnen, ohne dass sie die Themen oder den Stil bewusst auswählt. In ihren frühen 20ern tendierte sie dazu, narrativer zu schreiben, was in ihrer Musik zum Ausdruck kommt. Der Titeltrack ihres neuen Albums bezieht sich auf ihre Erfahrungen beim Renovieren eines alten Hauses in Nebraska. Während sie in der Isolation des Hauses an der Musik arbeitet, nutzt sie improvisierte Aufnahmetechniken. Diese Umstände haben sich positiv auf ihren kreativen Prozess ausgewirkt, so dass sie Nebraska nicht als Einfluss für ein Country- oder Folk-Album sieht.
In einem weiteren bemerkenswerten Aspekt beschreibt Murr den Song „Meantime“, der sich beim Live-Spielen verändert hat. Dieser bringt eine Mischung aus Spannung und Freude, die besonders durch die Saxophonlinie eines Bandkollegen besticht. Die Tour, die Anfang November endet, wird gefolgt von neuen Aufnahmen, auf die sich Murr bereits freut, und sie scheint bereit zu sein, weiter an ihrer musikalischen Vision zu arbeiten.
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