Die HSG Albstadt hat sich in der 3. Handball-Liga in der Mazmannhalle gegen den SV Salamander Kornwestheim geschlagen geben müssen. Am Ende stand ein 27:32 auf der Anzeigetafel, und das, obwohl die rund 300 Zuschauer ein spannendes Duell geboten bekamen. Als Aufsteiger traf Albstadt auf den amtierenden Meister, der aus der 2. Bundesliga abgestiegen war. Die Rollenverteilung zeigte sich bereits früh im Spiel, als Kornwestheim mit einem starken Start die Führung übernahm.

Bereits in der dritten Minute lagen die Gastgeber mit 0:2 zurück. Dennis Fuoß und Lasse Fuchs sorgten jedoch für einen kurzen Ausgleich. Doch dann kam die Torflaute: Albstadt scheiterte immer wieder am Aluminium oder an Kornwestheims Torhüter Jan Tinti. In der 12. Minute sah sich Albstadts Trainer Andreas Wendel gezwungen, die erste Auszeit zu nehmen. Doch die Gäste ließen sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen und zogen bis auf 10:3 davon. Julian Thomann beendete schließlich die Albstädter Torflaute und brachte seine Mannschaft in der 15. Minute auf die Anzeigetafel.

Ein Spiel mit Höhen und Tiefen

Die HSG Albstadt versuchte, den Rückstand zu verkürzen, doch Kornwestheim spielte einfach zu stark. Auch als Albstadt im Sieben-gegen-Sechs aufholte, bestrafte Kornwestheim die Fehler konsequent. Nach dem fünften Treffer von Lasse Fuchs erhöhte Joneleit mit einem Doppelpack auf 13:5. Bis zur Halbzeit blieb der Rückstand konstant, und die Teams gingen bei einem Stand von 18:12 in die Kabinen.

Nach der Pause schien Albstadt zunächst besser ins Spiel zu kommen. Gregor Thomann verkürzte, doch die Antwort aus Kornwestheim ließ nicht lange auf sich warten. Ein weiteres Doppelpack von Thomann brachte Albstadt in der 37. Minute auf 17:22 heran. Doch die Gäste konterten mit hoher Geschwindigkeit und nutzten die Schwächen in der Albstädter Abwehr. Zehn Minuten vor dem Ende lag Albstadt mit 22:30 zurück. Doch die HSG gab sich nicht geschlagen und erzielte vier Tore in Folge, was die Zuschauer zum Mitfiebern brachte. Noa Alilovic stellte in der 57. Minute auf 26:30, doch für eine vollständige Aufholjagd reichte die Zeit nicht mehr aus.

Kampfgeist und Lob für die Mannschaft

Am Ende gewann Kornwestheim mit 32:27, und HSG-Co-Trainer Dominik Koch lobte den Kampfgeist seiner Mannschaft. Besonders Torhüter Tim Deuringer, der in der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, erhielt Anerkennung für seine Leistung. Koch stellte zudem fest, dass Kornwestheim in der Schlussphase häufig durchwechselte, was der HSG das Leben nicht gerade erleichterte. Andreas Wendel bewertete die Partie als eine der besten Saisonleistungen der HSG, trotz der Niederlage.

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Die HSG Albstadt bleibt damit punktlos und ist Tabellenletzter, die „Rote Laterne“ sitzt fest. Ein harter Brocken, der nächste Gegner, und der Druck steigt. Doch im Handball kann es schnell gehen. Vielleicht gelingt es den Albstädtern, beim nächsten Mal die Wende einzuleiten. Und wer weiß, vielleicht blüht der Aufsteiger bald auf und überrascht alle.