Fastenzeit 2023: 7 Wochen wertvoller Glaube und bewusste Zeitgestaltung
Die Fastenzeit, die in diesem Jahr am 17. Februar beginnt, lädt uns dazu ein, innezuhalten und Gewohntes zu hinterfragen. In einer Welt, die oft von Hektik und Stress geprägt ist, bietet sie eine wertvolle Gelegenheit, Ballast abzuwerfen und mit frischem Blick in den Alltag zurückzukehren. Eine besondere Einladung zur Teilnahme an der Fasten-Aktion „7 Wochen wertvoll“ kommt von der AG Kath. Familienbildung in Bonn. Diese Aktion bietet wöchentliche Briefe mit Impulsen, die sowohl für Paare als auch für Familien gedacht sind, und soll dazu anregen, die gemeinsame Zeit bewusster zu gestalten. Die Anmeldung hierfür erfolgt unkompliziert per E-Mail beim Pfarramt St. Pius X. Die Briefe werden kostenlos zugeschickt, und Pfarrer Pius Angstenberger wünscht allen Teilnehmern wertvolle gemeinsame Wochen. Weitere Informationen finden Sie in einem Artikel auf Nussbaum.de.
Das Programm „7 Wochen WERTvoll“ richtet sich nicht nur an Paare, sondern bietet auch eine Plattform, um den Glauben während der Fastenzeit zu reflektieren. Die Anmeldung ist kostenlos, und die Teilnehmer haben die Möglichkeit, ihr (Erz-)Bistum oder ihre Diözese auszuwählen. Die wöchentlichen Karten, die wertvolle Impulse enthalten, werden einmal pro Woche versendet. Dabei können die Teilnehmer wählen, ob sie die Karten per Post, E-Mail oder über einen Link auf ihr Smartphone erhalten möchten. Wichtig zu beachten ist, dass in einigen österreichischen, schweizerischen und deutschen (Erz-)Bistümern und Diözesen der Postversand möglicherweise nicht verfügbar ist. Weitere Details zur Aktion finden sich auf der Webseite 7wochenaktion.de.
Glaube im Wandel der Zeit
In der Fastenzeit wird der Glaube als dynamischer Prozess betrachtet, der sich im Laufe des Lebens entwickelt. Viele Menschen glauben, was sie in der Kindheit gelernt haben, ohne es zu hinterfragen. Im Kommunion- und Religionsunterricht werden Glaubensfragen zwar vertieft, allerdings fehlt oft das Interesse in der Jugend. Der Theologe Eckhard Raabe hat in diesem Zusammenhang seine Kindheitslehren über den Glauben hinterfragt und festgestellt, dass neue Fragen zu Gott und Glauben oft mit zunehmendem Alter und negativen Erfahrungen aufkommen. Kindliche Antworten auf diese komplexen Fragen erweisen sich häufig als nicht mehr hilfreich.
Die Fastenzeit gilt als geeignete Zeit, um alte Antworten zu überprüfen und neue Gedanken zuzulassen. Humorvolle Bilder von Annika Werner, die die Themen von „Auferstehung“ bis „Zweifel“ anspricht, können dabei helfen, diese wichtigen Fragen auf eine zugängliche Weise zu beleuchten. Der Glaube kann und sollte also als etwas Lebendiges betrachtet werden, das sich ständig weiterentwickelt. Weitere Informationen hierzu sind auf der Webseite der Diözese unter drs.de zu finden.
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