Am vergangenen Samstag, den 17. Oktober 2026, wurde im TSV Restaurant Ellental in Bietigheim-Bissingen eine ganz besondere Ehrung vorgenommen. Die Reinhold-Maier-Nadel, die an Persönlichkeiten verliehen wird, die sich auf kommunaler Ebene für die „Graswurzeldemokratie“ einsetzen, ging an Hans Noller. Ein Moment, der sowohl für ihn als auch für die anwesenden Gratulanten von großer Bedeutung war. Natürlich war die Atmosphäre geprägt von herzlichen Anekdoten und tief empfundener Wertschätzung.

Carolin Christ, die Enkelin von Hans Noller, war eine der ersten, die das Wort ergriff. Mit leuchtenden Augen erzählte sie von ihrem Großvater und dem besonderen Familienleben. Dabei ließ sie keinen Zweifel daran, dass Nollers Interessen weit über seinen Beruf hinausgingen. Sport, klassische Musik und das Reisen in verschiedene Regionen der Welt waren für ihn nicht nur Hobbys, sondern Lebenselixiere. Und das Beste daran? Diese Leidenschaften hat er an seine Familie weitergegeben – eine Inspiration für alle!

Ein Dank an die Familie

Christ würdigte nicht nur ihren Großvater, sondern auch seine Ehefrau Margret. Für ihr „Projektmanagement“ im Familienleben, so sagte sie, verdiene auch sie eine Nadel. Man spürte, wie die Familie hinter Hans Noller steht, wie sie ihn unterstützt und ihm den Rücken stärkt. Es sind solche kleinen, persönlichen Details, die eine Veranstaltung wie diese so besonders machen.

Unter den Gratulanten waren auch bekannte Gesichter wie Ute Oettinger-Griese und Melanie Kögler von der Reinhold-Maier-Stiftung. Diese Verbindung zur Stiftung, die seit 1977 aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg finanziert wird, unterstreicht die Bedeutung der politischen Bildung in der Region. Hans Noller ist nicht nur als freier Architekt bekannt, sondern auch als engagierter Bürger, der seit mehr als 50 Jahren Mitglied der FDP ist. Seine politischen Aktivitäten reichen bis ins Jahr 1971 zurück, als er in den Gemeinderat eintrat.

Humor und Lebensweisheiten

Zum Abschluss der Veranstaltung hielt Hans Noller eine humorvolle Rede, in der er mit einprägsamen Zitaten aufwartete. Es war ein gelungener Abschluss eines festlichen Tages, der nicht nur die Erfolge Nollers feierte, sondern auch die Gemeinschaft, die sich um ihn schart. Man kann nur erahnen, welche Geschichten und Erfahrungen hinter den Anekdoten stecken, die er mit seinen Zuhörern teilte.

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Die Veranstaltung wurde musikalisch vom F-Schuster-Streich-Quartett umrahmt, was dem Ganzen eine feierliche Note verlieh. Der Eintritt war kostenlos – ein Zeichen der Offenheit und Zugänglichkeit, die die Reinhold-Maier-Stiftung auszeichnet. Es ist schön zu sehen, wie solch eine Stiftung nicht nur politisches Engagement fördert, sondern auch die Menschen dahinter in den Vordergrund stellt.

Hans Noller, geboren 1938, hat sich durch seine zahlreichen Ehrenämter und Auszeichnungen, darunter die Erwin-Bälz-Medaille und das Bundesverdienstkreuz, einen Namen gemacht. Seine Arbeit im TSV 1848 Bietigheim, wo er über 20 Jahre als Vorsitzender agierte, ist nur ein Beispiel für sein umfangreiches Engagement im Sport und in der Gemeinschaft. Ein Bürger, der sich ganz der Verbesserung seines Umfeldes verschrieben hat – das ist Hans Noller.