Warten neu erleben: Ausstellung „wann wo wie lange“ im Wartesaal Besigheim
In Besigheim gibt es bald etwas ganz Besonderes zu entdecken! Ab Sonntag, dem 8. November 2026, öffnet der Wartesaal seine Türen für die Ausstellung „wann wo wie lange“. Die Künstlerinnen Petra Brinkschmidt, Silke Faigle und Christine Fluhrer nehmen uns mit auf eine geduldige Reise durch die verschiedenen Facetten des Wartens. Ja, richtig gehört – es geht ums Warten! Und das ist weit mehr als nur ein lästiges Übel in der Hektik des Alltags.
Die drei kreativen Köpfe haben sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Ihre Werke zeigen, wie unterschiedlich das Warten erlebt werden kann – sei es am Bahnsteig, in einer endlosen Warteschlange oder in den stillen Momenten der Reifeprozesse. Dabei kommen verschiedene Techniken zum Einsatz: Malerei, Zeichnung und Druck, die alle eine einzigartige Perspektive auf die Zeit und die Übergangsphasen im Leben bieten. Von figürlichen über gegenständliche bis hin zu abstrakten Darstellungen ist für jeden Kunstliebhaber etwas dabei.
Einladung zur Vernissage
Die Vernissage findet am 8. November um 14 Uhr statt. Und das Beste? Der Eintritt ist frei! So kann wirklich jeder vorbeischauen und sich von den kreativen Gedanken der Künstlerinnen inspirieren lassen. Die Ausstellung läuft bis zum 29. November und ist sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Ein kleiner Ausflug in die Welt der Kunst, bei dem man auch einmal innehalten und über die eigene Wartezeit nachdenken kann – eine willkommene Abwechslung!
Warten als Teil des Lebens
Warten – das hat doch jeder von uns schon mal erlebt. Mal freudig, mal ungeduldig, manchmal ängstlich oder stoisch. Die Ausstellung thematisiert diesen Bestandteil des menschlichen Lebens und regt dazu an, über unseren Umgang mit Wartezeiten nachzudenken. Die Kunstwerke sind nicht nur schön anzusehen, sie sind auch ein Spiegel unserer eigenen Erfahrungen und Emotionen. Sie laden dazu ein, sich mit der eigenen Wartezeit auseinanderzusetzen und vielleicht sogar einen neuen Blick darauf zu gewinnen.
Ein Blick auf die zeitgenössische Kunst
Die Ausstellung „wann wo wie lange“ ist ein hervorragendes Beispiel für zeitgenössische Kunst. Kunst, die von Zeitgenossen geschaffen wurde und von anderen als bedeutend wahrgenommen wird – das ist es, was diese Werke ausmacht. Diese Form der Kunst ist nicht auf einen bestimmten Stil oder eine Technik festgelegt. Sie ist vielfältig und spiegelt die aktuellen gesellschaftlichen Themen wider. Malerei, Videokunst oder Konzeptkunst – alles kann zeitgenössische Kunst sein, solange es einen Bezug zur Gegenwart hat.
Ein Besuch der Ausstellung könnte also nicht nur ein Genuss für die Augen sein, sondern auch eine kleine Entdeckungsreise durch die Gedankenwelt der Künstlerinnen und eine Reflexion über unsere eigene Zeit. Vielleicht wird das Warten für uns alle ein bisschen leichter, wenn wir die Perspektiven der Künstlerinnen kennenlernen.
