Der Herbst ist da und mit ihm die ersehnten Ferien – zumindest für die kleinen und großen Stuttgarter. Doch der Beginn der Herbstferien in Baden-Württemberg bringt nicht nur Vorfreude auf Reisen, sondern auch eine gehörige Portion Staugefahr mit sich. Der ADAC warnt: Mit dem Ferienstart am Freitag, dem 23. Oktober 2026, wird auf den Autobahnen im Südwesten ordentlich was los sein. Besonders knifflig wird es, wenn der Ferienverkehr auf den regulären Berufsverkehr trifft. Ein echtes Chaos ist vorprogrammiert!

Am besagten Freitag werden nicht nur die Stuttgarter auf den Straßen sein, sondern auch Rückkehrer aus anderen Bundesländern, deren Herbstferien bereits enden. Dazu zählen Niedersachsen, Sachsen und Thüringen. Das bedeutet: Geduld ist gefragt. Der ADAC hat bereits im letzten Jahr am Freitag vor den Herbstferien 2025 satte 457 Kilometer Stau und 183 Stunden Wartezeit registriert. Wer also plant, an diesem Tag loszufahren, sollte sich besser etwas mehr Zeit einplanen!

Staugefährdete Strecken

Besonders staugefährdet sind die Autobahnabschnitte A5 von Basel nach Karlsruhe, die A6 von Mannheim nach Heilbronn, die A8 von Stuttgart nach Karlsruhe und die A81 von Singen nach Stuttgart. Auf diesen Strecken kann’s schnell eng werden. Um die Sache noch etwas komplizierter zu machen, gibt’s überall Baustellen, die die Verkehrslage zusätzlich belasten. Auf der A6 zwischen Mannheim und Schwetzingen, auf der A8 zwischen Karlsbad und Pforzheim-West sowie auf der A81 zwischen dem Tunnel Hölzern und Neuenstadt am Kocher sind stauverursachende Baustellen angesagt. Wer die Nerven nicht verlieren möchte, sollte die Baustellen und möglichen Alternativrouten vor der Abfahrt prüfen!

Die Verkehrslage wird nicht nur am Freitag angespannt sein. Vom 23. bis 25. Oktober ist mit zusätzlichem Rückreiseverkehr zu rechnen, insbesondere am Samstagnachmittag und Sonntag. Da heißt es, die Ohren offen zu halten und auf die aktuellen Verkehrsmeldungen zu achten. Schließlich möchte niemand mitten im Stau stecken, während die Kinder quengeln und die Snacks auf der Rückbank weniger werden.

Ein Blick auf die Staubilanz

<pWer sich fragt, wie es um die Staus in Deutschland steht, der kann dem ADAC Glauben schenken: 2025 gab es rund 496.000 Staus auf den deutschen Autobahnen. Das sind zwar 20.000 weniger als im Jahr zuvor, aber die Staustunden stiegen um etwa 7 % auf insgesamt 478.000. Besonders betroffen waren die Autobahnen in Nordrhein-Westfalen, Bayern und – natürlich – Baden-Württemberg. Hier entfielen rund 10 % der Staustunden. Die A8 zwischen Stuttgart und Karlsruhe ist dabei eine der am stärksten belasteten Strecken.

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Die häufigsten Staustunden gab’s in den Monaten Juli, Oktober und September. Wenn wir uns das genauer anschauen, so sind insbesondere die Wochenenden während der Ferienzeiten echte Stau-Hotspots. Wer also plant, am Wochenende nach dem Ferienbeginn zu fahren, sollte das mit Bedacht tun. Die ADAC-Empfehlungen zur Stauvermeidung sind klar: Außerhalb der Hauptreisezeiten, also am besten unter der Woche, reist man meist entspannter. Und wenn’s doch mal eng wird, hilft oft das Abfahren von der Autobahn – aber nur, wenn man sicher ist, dass die Nebenstrecken nicht ebenfalls überlastet sind.

Ein Ausblick auf die kommenden Wochen

Für das Wochenende vom 30. Oktober bis 1. November wird laut ADAC weniger Verkehr erwartet als zum Ferienbeginn. Allerheiligen fällt auf einen Sonntag und sorgt nicht für ein verlängertes Wochenende. Allerdings wird mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen gerechnet, wenn die Herbstferien in Nordrhein-Westfalen enden. Hier heißt es also: Augen auf und frühzeitig planen!

Wer in den nächsten Wochen auf den Straßen unterwegs ist, sollte sich also nicht nur auf die Reise freuen, sondern auch auf die Tücken des Verkehrs vorbereitet sein. Vielleicht ein bisschen Musik zum Entspannen aufdrehen, einige Snacks bereit halten und denken: Hauptsache, die Reise führt zu einem schönen Ziel! Denn was sind ein paar Stunden im Stau schon gegen die Vorfreude auf die Ferien? Gute Fahrt!