HCOB II feiert wichtigen Sieg gegen TV Reichenbach trotz personeller Engpässe
Am vergangenen Wochenende war es soweit: Der HC Oppenweiler/Backnang II hat beim TV Reichenbach einen wichtigen Sieg eingefahren. Mit 33:30 triumphierten die Spieler, und das, obwohl sie mit einem personellen Engpass zu kämpfen hatten. Rückraumspieler wie Niklas Hug, Julian Friz, Magnus Erb und Linus Schnürer fehlten, doch das Team fand überraschend gute Lösungen im Angriff. Die Freude war groß, denn der zweite Sieg im vierten Spiel könnte entscheidend im Rennen um den Klassenerhalt sein.
Es war ein Aufeinandertreffen, das von Spannung und Dramatik geprägt war. Nach dem eher enttäuschenden Auftritt in der Vorwoche, wo nur 17 Tore gegen die SG Lauterstein erzielt wurden, zeigte der HCOB nun eine ganz andere Leistung. Tom Hug, der nach längerer Pause zurückkehrte, sorgte zusammen mit Maximilian Merkle und Frieder Hail im Rückraum für frischen Wind. Letzterer war mit seinen elf Toren der erfolgreichste Schütze der Partie und verwandelte bis auf einen alle Siebenmeter sicher – stark!
Starke Teamleistung trotz Herausforderungen
Die Abwehr hatte allerdings ihre Probleme. Immer wieder wurden einfache Rückraumtore kassiert, und gegen Ende der ersten Halbzeit hatte das Team sogar eine zwischenzeitliche Fünf-Tore-Führung verspielt. In der zweiten Halbzeit ging es dann hin und her: Reichenbach gelang es, zweimal in Führung zu gehen. Doch Torwart Moritz Bochum hielt mit wichtigen Paraden dagegen und verhinderte Schlimmeres. Trainer Sebastian Forch war ebenfalls gefordert und wechselte sich selbst ein, um den anderen Rückraumspielern eine Verschnaufpause zu gönnen. Seine Vorlagen waren Gold wert, denn der HCOB konnte sich schließlich entscheidend absetzen.
Auch die Außen und die Kreisanspiele funktionierten in der zweiten Halbzeit gut. Benjamin Wingenfeld steuerte sieben Tore bei, und Max Knietsch war ebenfalls fleißig, traf fünfmal. Es war ein Spiel, das die Zuschauer mitfiebern ließ – und mit 150 Fans in der Halle war die Stimmung entsprechend. Die offene Manndeckung des TV Reichenbach führte nicht mehr zu den erhofften Ballgewinnen. Das war ein klarer Vorteil für den HCOB, der mit diesem Sieg sein Punktekonto auf ein ausgeglichenes Verhältnis bringen konnte.
Personelle Herausforderungen
Dennoch bleibt der personelle Engpass ein Thema. Mit Linksaußen Johannes Csauth verletzte sich ein weiterer Spieler, was das ohnehin schon große Lazarett zusätzlich vergrößert. Die Frage bleibt, wie lange das Team diese Herausforderungen so gut meistern kann. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob die Mannschaft, die so gut zusammenhält, auch weiterhin in der Lage ist, die nötigen Punkte zu holen.
In der Handball-Bundesliga ist die Situation nicht viel anders. Die HSG Wetzlar hat mit 50 % die schwächste Siebenmeterquote der Liga, während der SC Magdeburg mit 89,80 % die Statistik anführt. Das zeigt, wie wichtig die Leistung am Siebenmeter-Strich ist – ein Punkt, den auch der HCOB in Zukunft weiter verbessern könnte. Man kann nur hoffen, dass die Spieler wieder fit werden und das Team noch stärker zurückkommt!
